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Legende: Audio Stadtpräsident Raphael Lanz: «Die Schule ist uns wichtig» abspielen. Laufzeit 02:04 Minuten.
02:04 min, aus Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 15.02.2019.
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Hotelfachschule Thun Die Stadt will für den Kanton in die Bresche springen

Der Kanton Bern hat die Beiträge an die Hotelfachschule in Thun gekürzt. Nun will die Stadt Thun Unterstützung leisten.

Die Stadt Thun hat grosses Interesse daran, dass die Hotelfachschule auch in Zukunft in Thun bleibt. In einer Mitteilung schreibt die Stadt sogar von einem «bildungspolitischen Leuchtturm», der die Hotelfachschule sei. Damit dieser «Leuchtturm» auch in den kommenden Jahren in Thun stationiert ist, will die Stadt nun finanzielle Unterstützung von einer Million Franken als zinsloses Darlehen leisten.

Zahlt nun einfach die Stadt, statt der Kanton?

Damit reagiert Thun auf die Beitragskürzung des Kantons Bern. Dieser hat im Rahmen der Sparmassnahmen entschieden, die Hotelfachschule ab 2021 jährlich nur noch mit einer halben Million, anstatt mit einer Million Franken, wie bis jetzt, zu unterstützen.

Nun möchte die Stadt einspringen und mithelfen, dass die Schule wettbewerbsfähig bleibt. Es geht dabei aber um ein einmaliges Darlehen und nicht um regelmässige Beiträge, so Stadtpräsident Raphael Lanz: «Die Hotelfachschule hat aufgrund der Kürzung durch den Kanton eine neue Strategie entwickelt. Diese Strategie finden wir unterstützenswert.»

Was die Schule plant

Die Hotelfachschule will in den kommenden Jahren 11 Millionen Franken investieren. Das Geld der Stadt Thun, welches das Stadtparlament noch absegnen muss, soll unter anderem für den Umbau und die Sanierung der Studierendenunterkunft der Hotelfachschule eingesetzt werden. Es soll ein sogenanntes «Laborhotel» entstehen, in dem die Studierenden selbst Hand anlegen können.

Falls die Stadt den Beitrag nicht spricht, werde es eng für die Hotelfachschule. «Einen Plan B gibt es nicht», sagt Direktor Christoph Rohn, «dann müssten wir nochmal über die Bücher.» Aber er sei zuversichtlich, dass das Darlehen gesprochen würde.

Der Stadtrat entscheidet am 21. März.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Marc Bühler (Capten Demokratie)
    Hauptsache die 50 Millionen für Subventionen für Ökologische Häuslebauer wird nicht gestrichen. Weil sonst baut keiner Ökologisch. Ich hätte da eine Lösung, schaffen wir alle Bildunggelder ab und holen es von den Eltern wie in Afrika. Dort funktioniert das ja wunderbar, wie wir an all den Fachkräften aus Afrika sehen. Die Reichen sind dann die Unternehmer und die Armen halt die Arbeiter. Ach warte, das ist ja bereits der Fall. Nadann spielt es ja keine Rolle!
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  • Kommentar von Heinz Gerber (rosenzeit)
    ein Pfui den kantonalen Politikern, die an dieser Ausbildung sparen. Für Hochschulen ist immer Geld da, aber bei praktischen Berufen wird man knausrig.
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