«In Estavayer kommt noch der welsche Charme dazu»

Ein Jahr vor dem Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest in Estavayer-le-Lac haben die Bauarbeiten begonnen. Ein Gespräch mit Fest-Direktorin Isabelle Emmenegger zur Schwingarena, zum Vorbild Burgdorf und welschem Charme.

Gut ein Jahr vor dem «Eidgenössischen» haben auf dem Gelände beim Militärflugplatz Payerne die Bauarbeiten begonnen. «Wir legen erste Leitungen für Wasser und Strom, danach bereiten wir das Terrain für die Schwingarena vor», sagt Isabelle Emmenegger.

52'016 Schwingfans bietet die Arena Platz, ähnlich vielen wie in Burgdorf 2013. «Das war keine grosse Diskussion, wenn die Arena noch grösser wäre, würde man kaum noch auf die Schwingringe sehen». Das Schwingfest in Estavayer dürfte allgemein ähnlich gross werden wie Burgdorf.

250'000 budgetierte Besucher

Die Organisatoren planen mit rund 250'000 Besuchern, «wir spüren jetzt schon das steigende Interesse - vor allem in der Westschweiz», sagt die gebürtige Luzernerin Emmenegger, die seit 16 Jahren im Kanton Freiburg wohnt.

Dass das Schwingfest nach 15 Jahren wieder in der Westschweiz stattfindet, drücke schon jetzt durch. «Die komplett andere Mentalität spürt man in jeder Sitzung», sagt die Direktorin, die den welschen Charme als Trumpf ausspielen will: «Viele Schwingfans sagen noch heute, das Nyon 2001 von der Stimmung her eines der besten Schwingfeste war.»