Zum Inhalt springen

Header

Navigation

Legende: Audio Verstoss gegen das Jagdgesetz – Walliser Jäger muss Busse zahlen abspielen. Laufzeit 01:07 Minuten.
Aus Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 11.05.2019.
Inhalt

Jagd im Banngebiet Walliser Jäger wegen Abschuss eines Gämsbocks verurteilt

Die Staatsanwaltschaft Oberwallis hat einen Jäger schuldig gesprochen. Er hatte einen Gämsbock im Banngebiet erlegt.

Es passiert im September 2018: Ein Jäger schiesst im Bietschtal in einem Banngebiet einen Gämsbock. Er wird dabei von Dritten beobachtet und am Abend von einem Polizisten und dem zuständigen Wildhüter in seiner Jagdhütte gefunden, zusammen mit zwei Jägerkollegen, das erlegte Tier ist ebenso vor Ort.

Nun hat die Staatsanwaltschaft Wallis den Schützen wegen Widerhandlungen gegen das Jagdgesetz schuldig gesprochen, schreibt der «Walliser Bote». Er sei mit einer bedingten Geldstrafe von 3750 Franken bestraft worden, zudem müsse er eine Busse von 1100 Franken und die Verfahrenskosten von 400 Franken bezahlen.

Oberwalliser Politiker entlastet

Einer der zwei Jägerkollegen war der Präsident der CSP Oberwallis, Grossrat Alex Schwestermann, das wurde bereits letzten Herbst öffentlich. Laut dem Zeitungsbericht vom Samstag hält der Strafbefehl ausdrücklich fest, der Politiker sei am Jagddelikt nicht beteiligt gewesen.

Schliessen

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

6 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Ueli von Känel  (uvk)
    Das ist eine viel zu milde Strafe! Da rentiert das Wildern fast noch. Denn man wird ja nicht immer beim Wildern erwischt. Hier hätten eine höhere Busse (mind. Fr. 20000.-) und ein Entzug des Jagdpatentes von mindestens fünf Jahren gehört. Eine solch milde Strafe hat auch keine pädagogisch-warnende Wirkung. Denn Tiere sind im Grund nicht weniger wertvolle Lebewesen als Menschen und sind auch nicht Frevler. Und: Sie leben mit und nicht gegen die Natur.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Marcel Meier  (Cello)
    Dass es gerade im Wallis passieren musste...., die Walliser sind auch führend wenn es dem Wolf an den Kragen gehen soll. Wenigstens in den Schutzzonen sollten die Tiere ihre Ruhe haben. Die Jäger wissen bestens wo diese beginnen und aufhören.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Patrik Müller  (P.Müller)
    Durfte auch schon einem Jäger (er war nicht jagdlich unterwegs) erklären, dass er sich in der Brut und Setzzeit befindet, zudem in einem Naturschutzgebiet mit Hundeleinenpflicht, und er daher vielleicht auch seine beiden Hunde anleinen sollte...
    Nun ja, Jäger sind auch nur Menschen...
    Ablehnen den Kommentar ablehnen