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Legende: Audio Der Aufruf im Kantonsparlament abspielen. Laufzeit 01:11 Minuten.
Aus Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 11.09.2019.
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Kampf gegen Foodwaste Frischhalteboxen im Berner Rathaus gefordert

Der Grossratspräsident appelliert an die Mitglieder des Parlaments, Essensreste beim Buffet einzupacken und mitzunehmen.

Hannes Zaugg (GLP) will etwas gegen Foodwaste unternehmen. Der Grossratspräsident wandte sich am Mittwochmorgen an seine Kolleginnen und Kollegen im Berner Rathaus. Er bat sie, künftig Frischhalteboxen oder andere Behältnisse mitzubringen, um die Essensreste bei Buffets einzupacken.

Er bezog sich dabei auf den Vorabend, als das Parlament eine Abendsession durchführte. In der halbstündigen Pause zwischen den Sessionsblöcken wird den Grossrätinnen und Grossräten da jeweils ein Buffet angeboten.

Weniger bestellen geht nicht

Beim Buffet sei Kritik an der Tatsache aufgekommen, dass übrig gebliebenes Essen weggeworfen werde. Weniger bestellen sei aber keine Alternative, «sonst reklamiert sicher wieder jemand, es gebe zu wenig zu essen», so Zaugg. Er schlug deshalb im Plenum vor, künftig bei Abendsessionen Frischhalteboxen mitzubringen, was im Saal für eine gewisse Heiterkeit sorgte.

Legende: Video Foodwaste – Was ist das? abspielen. Laufzeit 04:20 Minuten.
Aus Clip und klar! vom 23.10.2017.
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7 Kommentare

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  • Kommentar von Jörg Frey  (giogio)
    Nach dem Buffet könnte man die Rathaustüren für Leute öffnen, die sich ein solchen Budget nicht leisten können. Das gäbe den Grossräten die Gelegenheit, die Leute kennen zu lernen, die unter ihren ständigen Sparmassnahmen leiden. Das gäbe neue interessante Perspektiven für die realitätsfernen Politiker.
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  • Kommentar von Werner Christmann  (chrischi1)
    oha, ist doch aus Plastik (zur Herstellung braucht es Erdöl) nicht wahr?
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  • Kommentar von Norbert Zehner  (ZeN)
    Wie im wirklichen Leben: den Tag über gegen Verschwendung politisieren und der "Welt" glauben sagen zu müssen, wie sie sich einschränken soll. Wenn's dann ein gratis Buffet gibt, wird gehamstert, oder, wie die Betreiber sich wohl aus Erfahrung äussern, es wird reklamiert, wenn kein Überfluss bereit gestellt wird.
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