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So will der Kanton Wallis den Kauf von Elektrofahrzeugen fördern
Aus Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 18.11.2019.
abspielen. Laufzeit 01:40 Minuten.
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Mehr Nachhaltigkeit im Wallis Jedes zehnte neue Auto soll künftig mit Strom fahren

Die Walliser Regierung will Elektrofahrzeuge fördern. Zum Beispiel mit einer Prämie beim Kauf eines neuen Fahrzeugs.

Im Kanton Wallis waren im Jahr 2018 gemäss Angaben der Walliser Regierung rund 330'000 Fahrzeuge registriert. Drei Prozent davon sind Elektroautos. Das soll sich ändern. «Bis in zwei Jahren soll jedes zehnte Auto, das im Wallis neu immatrikuliert wird, mit Strom fahren», sagt Regierungsrat Roberto Schmid. Das sei jedoch nur mit einer Anschubfinanzierung möglich, die erste Impulse gebe.

Das Ziel ist, Impulse für den Umstieg auf Elektrofahrzeuge zu geben.
Autor: Roberto SchmidEnergie- und Finanzdirektor Kanton Wallis

Das heisst konkret: Wer im Kanton Wallis ab 2021 ein neues Hybrid- oder Elektroauto kauft, erhält vom Kanton eine Prämie von bis zu 3000 Franken. Eine solche Kaufprämie gibt es landesweit derzeit nur im Thurgau. Auch Ladestationen für Elektrofahrzeuge sollen subventioniert werden.

7 Millionen Franken für umweltfreundliche Mobilität

Diese Massnahme ist Teil des Programms für nachhaltige Entwicklung 2020, das die Regierung verabschiedet hat. Zur Unterstützung einer umweltfreundlichen Mobilität stellt der Kanton 7 Millionen Franken bereit. «Das Klima verändert sich. Jede Person ist dazu aufgefordert, einen Beitrag zu leisten», so Roberto Schmid. Neben den Gebäuden sei die Mobilität ein wichtiger Bereich, wo man konkret handeln könne.

Weitere Projekte für ein nachhaltigeres Leben im Wallis

Personen-Box aufklappenPersonen-Box zuklappen
Rhone im Unterwallis
Legende:Kinder in der Nähe von Lausanne gehen mit dem «Pedibus» zu Schule.Keystone

Neben den Subventionen für nachhaltige Mobilität investiert der Kanton Wallis eine Million Franken in Projekte, die punkto Nachhaltigkeit besonders «beispielhaft» seien. Zum Beispiel die Förderung von lokalen und saisonalen Produkten in Gemeinschaftsküchen. Unterstützt werden soll auch ein Projekt nach dem Vorbild des Pedibus. Kinder sammeln sich dabei in Gruppen und werden von Erwachsenen auf ihrem Schulweg begleitet.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Claudius Luethi  (@claude)
    Tja, jede Vollladung einer Lithiumbatterie dauert Stunden. Ich freu mich jetzt schon zuzusehen, wie Autos zum Aufladen an Stationen anstehen, nicht jeder eine freie Säule findet und die Infrastruktur bei schon nur 1'000'000 FZ kollabiert. Geschweige denn die Ohnmacht bei Themen wie Stromerzeugung, Lithiumabbau oder auch Stellenabbau in der Autoindustrie/Unterhalt. Okobilanzvorteil eines EL Autos erst ab 130'000 km? Nun gut, es dient ja vorerst nur einem Alibi und einem neuen Geschäftsmodell...
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  • Kommentar von Beat Reuteler  (br)
    Förderung der Verbraucher bei der Mobilität ist im Moment der falsche Weg. Eine bessere Förderung der Produzenten (von El. Energie) wäre wirksamer. Dazu bessere Förderung der Umstiege auf Wärmepumpen.
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  • Kommentar von Susanne Saam  (Biennoise)
    Auch Elektroautos sind für die Umwelt schädlich. Nun soll deren Kauf mit Steuergeldern unterstützt werden?
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    1. Antwort von Beat Reuteler  (br)
      Ich finde E-Mobilität trotzdem gut, weil sie viel WENIGER schädlcih ist als heutige Autos. Aber ich finde dass die E-Autos im Moment noch sehr teuer sind und deshalb hauptsächlich von Leuten gekauft werden, die sich das leisten können. Genau diese Leute können es sich auch ohne Subventionen leisten. Man unterstützt komplett die falschen Leute.
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