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Trotz Mangel an Ladestationen Hälfte der Schweizer erwägt den Kauf eines Elektroautos

  • Die Hälfte der Schweizerinnen und Schweizer spielt mit dem Gedanken, in den nächsten Jahren ein E-Auto zu kaufen. Das zeigt eine vom Touring Club Schweiz (TCS) veröffentlichte Studie.
  • Damit die E-Mobilität der Schritt vom Nischen- hin zum Massenmarkt gelinge, sei die Infrastruktur massgebend, glaubt man beim TCS.
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Aus dem Archiv: Serienstart für den Elektro-Käfer
Aus Tagesschau vom 04.11.2019.
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Die E-Mobilität soll künftig in der Schweiz eine deutlich gewichtigere Rolle spielen. Das sieht auch der Bund so. Er hat sich zum Ziel gesetzt, dass bis 2022 rund 15 Prozent der neu zugelassenen Autos einen Elektroantrieb haben. Heute machen Elektroautos lediglich einen Anteil von gegen drei Prozent aus.

Die Umwelt schonen

Das Interesse an der Elektromobilität ist aber gross. In einer vom Forschungsinstitut gfs.bern durchgeführten, repräsentativen Umfrage gab ein Fünftel der Befragten an, dass sie in den nächsten drei Jahren «sehr wahrscheinlich» ein Elektroauto kaufen werden. Bei knapp 30 Prozent gilt ein Kauf als «eher wahrscheinlich».

Die Teilnehmenden der Befragung verbinden mit der E-Mobilität in erster Linie die Hoffnung, den CO2-Ausstoss verringern und so die Umwelt schonen zu können. Gut ein Drittel glaubt, dass den Elektroautos die Zukunft gehört.

Zu wenige Ladestationen

Auf dem Weg zum Erfolg gilt es für die E-Mobilität aber noch einige Hürden zu meistern. Was derzeit bei der Hälfte der Befragten gegen den Kauf eines Elektroautos spricht, sind die hohen Anschaffungskosten. Bemängelt wird in der Umfrage zudem, dass es zu wenige Ladestationen gebe und die Fahrzeuge eine zu geringe Reichweite aufweisen würden.

Damit der E-Mobilität der Schritt vom Nischen- hin zum Massenmarkt gelinge, sei die Infrastruktur massgebend, glaubt man beim TCS. Ladestationen würden vor allem auf öffentlichen Strassen und am Wohnort vermisst. Elektrotankstellen müssten so selbstverständlich und benutzerfreundlich wie herkömmliche Tankstellen werden. Darüber hinaus könne mit steuerlichen Anreizen die Nachfrage verstärkt werden.

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158 Kommentare

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  • Kommentar von Manfred Lohnbauer  (Manfred Lohnbauer)
    Die Hälfte erwägt den Kauf eines E-Autos. Die andere Hälfte wird es freuen, weil mangels Nachfrage die "Spritpreise" zurück gehen werden. Der Verbrennungsmotor wird wieder gefragt sein, wenn es in naher Zukunft klimaneutralen synthetischen Treibstoff gibt: Aus CH2, H2O und Sonnenenergie entsteht flüssiger Treibstoff, der bei der Verbrennung nur das CO2 freigibt, das vorher gebunden wird. Es wird einmal möglich sein, diesen Treibstoff selber mit der bestehenden Solaranlage herzustellen.
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    1. Antwort von Helmut Meier  (Helmu)
      Lohnbauer: schön gibt es noch Leute, die noch lange bereit sind mir den Strassenunterhalt und die Infrastruktur mit den "Spritsteuern" zu bezahlen.
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    2. Antwort von Daniel Bucher  (DE)
      @ Helmu....Glauben sie Elektromobilität werde immer steuerfrei bleiben? Der Staat wird nie auf diese Einnahmen verzichten - ergo wird auch die Elektromobilität besteuert werden und zwar zu Recht, da sie nicht per se ökologischer ist.
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  • Kommentar von Bosshard Matthias  (Bosshard Matthias)
    PV ist nicht die Lösung sondern eine Ergänzung ich habe eine PV. Leider kann man hier keine Grafik Laden ansonsten könnte man aufzeigen wie die Strom Produktion im Herbst/ Winter einbricht geschweige Nachts.Bin 2 E-Modelle gefahren und JA es gibt Lade Stress bei weiten Strecken ist mir das schon passiert so konnte der Tesla in Genf FLG nicht geladen werden die nächste lag in FR.
    Interessant auch die extrem hohen Akku Preise SRF hatte einen Bericht "E-Auto als Wegwerfprodukt" bitte aufwachen!
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  • Kommentar von Roger Stahn  (jazz)
    Arno Zingg, Sie verwenden das Adjektiv 'problemlos' in Ihren Kommentaren geradezu inflationär, wenn es um Lithium-Ionen-Akkus geht, sei es bei E-Autos oder wo immer diese eingesetzt werden. Sehr problematisch ist der Rohstoffabbau, der Wirkungsgrad ist problematisch, Entsorgung der Lithium-Ionen-Batterien ungelöst, Stromlücken im Winterhalbjahr so zunehmend, ebenso der Import von Strom aus DE-Braunkohlekraftwerken, umso mehr, wenn die AKW's abgeschaltet werden. Problemlos = Hausiererfloskel.
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    1. Antwort von Arno Zingg  (Arno Zingg)
      Lieber Herr Stahn, Sie haben gerade "problemlos" in Ihrem Kommentar genau gleich oft verwendet, wie ich in all meinen Kommentaren unter diesem Artikel. Einmal habe ich erwähnt, dass E-Autos problemlos tagsüber geladen werden können, und das andere mal, dass es E-Autos gibt, welche problemlos 500km oder mehr mit einer Ladung fahren können.
      Wenn Sie dabei Probleme sehen, gar kein Problem für mich.
      Wirkungsgrad E-Motoren: gut 90%.
      Akkus werden nicht entsorgt, sondern recycelt.
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    2. Antwort von Roger Stahn  (jazz)
      Herr Zingg, die Rede ist von Lithium-Ionen-Akkus mit allen ihren Problematiken. In der Gesamtbetrachtung hat ein «gutes» E-Auto kaum weniger Energieverluste als ein vergleichbares Auto, das mit Benzin oder Diesel fährt. Die Verluste entstehen nicht so sehr im Motor, sondern im Akku (beim Laden und Entladen) sowie im Wechselrichter, der Drehstrom für den Motor erzeugt. Schauen Sie sich bitte einmal die gemessenen Werte von E-Autos am klimatisierten Rollenprüfstand an (z.B. TU-Wien).
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    3. Antwort von Roger Stahn  (jazz)
      Das aufwendige 'Recycling' von Lithium-Ionen-Akkus erfordert eine grosse Menge an Energie. Deshalb rechnen sich die drei möglichen Verfahren - Einschmelzen (Antwerpen) / Schredder (Batrec) / Schockwellen (Experimentell, Fraunhofer-Projektgruppe - genauso wenig. Ob sich letztlich eines der Verfahren durchsetzen wird, das wird auch von der Wirtschaftlichkeit abhängen. Vor 38 Jahren wurde der Lithium-Ionen-Akku erfunden und seit der Markteinführung stapeln sich ausgediehnte Zellen als Sondermüll...
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    4. Antwort von Roger Stahn  (jazz)
      Und, Herr Zingg, welche Firma - die angeblich bereits konkret Lithium-Ionen-Akkus recyceln soll - verkauft denn recyceltes Lithium oder Kobalt zum zahlbaren Preis und in welchen Reinheitsgraden? Wahrscheinlich denken Sie an Umicore, ihren Werbeversprechen, sowie ihren Visionen für die Zukunft? Eine Schlüsselfunktion hat Kobalt bei der Batterieherstellung (kann das Explosionsrisiko senken). Ein weiterer Nachteil ist sein hoher und volatiler Preis, sowie der Rohstoffabbau (Kongo, Bolivien usf.).
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    5. Antwort von Helmut Meier  (Helmu)
      Stahn: wir haben so viele Probleme mit unseren E-Autos, dass wir NIE WIEDER einen Stinker wollen! Netzgebühren sollen die bezahlen, welche keine PV haben und keinen Akku mit dem man die Energie der Sonne vom Tag in die Nacht bringt.
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