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Nachfrage bei der Uni Bern Implantat-Skandal und Gen-Babys: Geht die Forschung zu weit?

Die Forschung und ihre Risiken: Daniel Candinas, Vizerektor Forschung der Uni Bern, redet Klartext.

Legende: Audio Gespräch mit Professor Daniel Candinas von der Uni Bern abspielen. Laufzeit 09:01 Minuten.
09:01 min, aus Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 04.12.2018.

Für die Wissenschaft und die Forschung war es eine schwierige Woche. Die heftige Kontroverse um unbrauchbare Bandscheiben-Implantate und der weltweite Aufschrei wegen genmanipulierten Babys in China beherrschten die Schlagzeilen.

Möglichkeiten und Grenzen?

Wie weit darf die Forschung gehen? Wer setzt ethische Grenzen und setzt diese auch durch? Werden der globale Wettlauf um wissenschaftlichen Ruhm und der Druck von Investoren aus der Medizinalindustrie zunehmend zum Risiko für Forschung und Entwicklung?

Für die Universität Bern und ihren Forschungsbetrieb sind solche Fragen Alltag. Professor Daniel Candinas, seit 2016 Vizerektor Forschung, hat auch die Antworten dazu.

Entwicklungen sind nur bedingt aufzuhalten.
Autor: Daniel CandinasVizerektor Forschung Universität Bern

Und diese sind auch etwas ernüchternd, wie das Gespräch mit ihm im «Regionaljournal Bern Freiburg Wallis» von Radio SRF zeigt. «Entwicklungen sind nur bedingt aufzuhalten. Irgendwann brechen die Dämme.»

Legende: Video Die Hölle im Rücken abspielen. Laufzeit 06:15 Minuten.
Aus 10vor10 vom 03.12.2018.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Ursula Jost (Uschi)
    Habe selber Bandscheiben-Schaden. Die Medizin sollte sich auf's Machbare beschränken und da gibt's ja schon Möglichkeiten. Dieses frankensteinsche Gebastle am lebenden Subjekt ist m.E. unethisch und hilft dem Patienten im Endeffekt nicht weiter!
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    1. Antwort von Franz NANNI (igwena ndlovu)
      Man kann helfen... auch Ihnen vermutlich, aber alle diese Hilfen haben erst ausgetestet werden muessen.. und manchmal geht es halt "in die Hosen"... man will natuerlich immer mehr, eine Annaeherung an zB die natuerlich Bandscheibe.. aber die "Goetter ind weiss" sind eben keine Goetter.. sondern die Anwender eines Produktes.. und die Forscher... die forschen eben und wissen nicht... Aber ohne die Beiden waeren wir noch im Vor-Paracelsus Zeitalter.
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    2. Antwort von Franz NANNI (igwena ndlovu)
      Es gibt uebrigens Techniken zur Entfernung der defekten Bandscheibe mittels Aufloesung.. oder mechanische Entfernung der Bruchstuecke mit anschliessender Fixierung,(feste Verbindung zwischen zwei Wirbeln) damit die Nerven nicht mehr "gepresst" weden und die Schmerzen verschwinden, auch da, nicht 100%... Heisst, auch das Machbare ist nicht sicher... sicher ist nur das Ende unseres irdischen Daseins... alles Gute Ihrem Ruecken..
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    3. Antwort von Franz NANNI (igwena ndlovu)
      Chemonukleolyse: Auflösung des Bandscheibenkerns - und wenn der Arzt etwas danebe "seufert"... kann es Probleme geben.. Diese Technik ist uebrigens seit etwa 35 Jahren angewendet
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