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Neues RBS-Depot Der Widerstand in Bätterkinden ebbt nicht ab

Der RBS hat die Anregungen der Gegner aufgenommen und das Projekt nachgebessert. Die Kritik bleibt.

Am Informationsanlass stellt ein Bürger Fragen.
Legende: Der RBS-Standort beim Bahnhof Bätterkinden ist ein «Murks». Brigitte Mader/SRF

120 Leute haben den Infoanlass in Bätterkinden besucht. Dass der Regionalverkehr Bern-Solothurn RBS ein neues Depot braucht, bestreitet niemand. Doch der Standort neben dem Bahnhof ist nach wie vor umstritten. «Will der RBS unbedingt dort bauen, weil er das Land günstig bekommt?», fragte sich eine Frau. Der RBS-Projektleiter wehrte sich. Der RBS habe noch kein Land zugesichert bekommen.

Die Pläne

Fünf Hektaren sollen überbaut werden. Der RBS möchte das Depot nahe an ein Gewerbegebäude bauen. So sollen die Anwohner möglichst wenig Lärm und sonstige Emissionen zu spüren bekommen.

Ein Mann äusserte sich ebenfalls kritisch. Er frage sich, warum man ein solches Projekt weiter verfolge, wenn doch so viel Widerstand da sei. «Zurück auf Feld eins», das sei der richtige Weg.

Das kommt für die RBS-Verantwortlichen nicht in Frage. Der Fahrplan für die nächsten Schritte steht. Im Oktober startet der Architekturwettbewerb. Die Projektbegleitgruppe soll den ganzen Prozess weiter begleiten. Frühestens Ende 2023 soll das Depot in Betrieb genommen werden.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Rolf Bolliger (rolf.bolliger@quickline.ch)
    Wahrscheinlich benützen die meisten dieser 120 Anwesenden an der Info-Veranstaltung die RBS-Züge Richtung Bern oder Solothurn! Trotzdem wehren sie sich gegen den Bau eines Depots für den Unterhalt und die Remisierung der immer zahlreicher verkehrenden Züge! Das ist für mich einfach "Sankt Florians-Denken"! (Wie Strom brauchen und die atomaren Abfälle ja nicht selber entsorgen!). Hoffentlich wird sich der nötige Depotbau nicht noch lange an diesen "Verhinderer-Mentalität" verzögern!
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