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Olympia-Kandidatur 2026 «Nur eine Olympia-Kandidatur wäre besser»

Beide Schweizer Olympia-Kandidaturen wollen bestehende Anlagen nutzen. Das sei ein Vorteil, meinen die Promotoren. Tatsächlich sei das ein Pluspunkt, meint Sportredaktor Bernhard Schär. Er hält aber eine gesamtschweizerische Kandidatur für aussichtsreicher.

Olympische Winterspiele 2026 in der Schweiz – das sei durchaus realistisch, meint SRF-Sportredaktor Bernhard Schär. «Wichtig ist, dass die ganze Bevölkerung hinter der Kandidatur steht», sagt Schär, der schon acht olympische Winterspiele erlebt hat. «Um diese Unterstützung zu erhalten, braucht es eine Solidarität unter den Regionen.»

Nur eine Kandidatur

Um diese Solidarität zu erhalten, sei es das Beste, sich auf eine Kandidatur zu einigen. «Das wäre die erfolgversprechendste Lösung», meint Schär und verweist auch auf Synergien, welche so am besten genützt werden könnten. Dem Sportredaktor schwebt statt Sitten und die Bündner Orte Chur, Davos und St. Moritz Luzern als Host-City vor. «Luzern ist ideal gelegen und hat eine gute Infrastruktur.»

Bernhard Schär begrüsst es, dass die Schweizer OIympia-Promotoren vor allem bestehende Anlagen nützen wollen. «Das erhöht die Chancen», meint Schär. Trotzdem brauche es bestimmt den Neubau einzelner Anlagen – zum Beispiel für den Eisschnelllauf. «Möglich wären aber auch provisorische Anlagen, welche nach den Spielen wieder verschwinden.»

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Bruno Hochuli (Bruno Hochuli)
    Die Olympischen Spiele in die Schweiz zu hohlen, sind schon einmal vom Stimmbürger versenkt worden, wieso wird jetzt wieder für eine unsinnige und teure Olympiade geworben. Möchten sich einige einen Namen machen?. Die Schweiz ist zu klein um so grosse Spiele zu realisieren. Eine Aufteilung in viele Kantone ist totaler Schwachsinn. Ausser Aerger und Kosten wird eine so gigantische Veranstaltung nichts bringen.
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