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Pflanzen- gegen Gewässerschutz
Aus Schweiz aktuell vom 18.06.2019.
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Pestizide im Gewässer Schutzprojekt in Walliser Rebbergen noch nicht erfolgreich

2018 lancierte das Wallis ein Gewässerschutzprojekt an der Lienne. Dessen Ziel ist noch nicht erreicht.

Das Ziel ist klar: Weniger Pflanzenschutzmittel in Gewässern. Der Kanton Wallis lancierte 2018 das Projekt «Verbesserung der Wasserqualität der Lienne». Ein Dutzend Winzer hat bisher mitgemacht. Helfen sollen etwa begrünte Bänder oder Hecken zwischen Rebbergen und Gewässern. «Relativ schnell kann man so eine Verbesserung der Wasserqualität erreichen», sagt der zuständige Staatsrat Christophe Darbellay (CVP).

Streifen mit Gras neben Rebberg
Legende: Ein begrünter Streifen neben Rebbergen soll helfen, dass Pestizide möglichst wenig in Gewässer gelangen. Silvia Graber/SRF

Allerdings zeigte eine Analyse des Wasserlaufs an der Lienne, «dass die Qualitätsziele noch nicht erreicht wurden», heisst es in einer Medienmitteilung des Kantons Wallis. Doch es gebe Grund zur Zuversicht: Dieses Jahr haben sich rund ein Dutzend zusätzliche Winzer dem Projekt angeschlossen.

Die Profis sind sich ihrer Verantwortung bewusst.
Autor: Christophe DarbellayWalliser Volkswirtschaftsdirektor

Am einfachsten sei es, die professionellen Winzer zu überzeugen, sagt der zuständige Staatsrat Christophe Darbellay. Sie seien sich ihrer Verantwortung bewusst. «Die grosse Herausforderung ist es, Leute zu überzeugen, die im Nebenerwerb einen kleineren Rebberg bewirtschaften.»

Mann mit Atemschutzmaske führt Maschine durch Rebberg
Legende: Was tun, damit Pestizide aus dem Rebberg möglichst wenig in die Gewässer gelangen? Im Wallis wird Verschiedenes erprobt. Silvia Graber/SRF

Mit dem Projekt an der Lienne will der Kanton Wallis herausfinden, wie man Pestizide in Rebbau und Obstplantagen möglichst verträglich anwenden kann. «Diese Kulturen brauchen einen intensiven Schutz, damit man Ertrag generieren kann», sagt Darbellay. Gleichzeitig müsse man der Umwelt Sorge tragen.

Walliser Pilotprojekt

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Das Projekt an der Lienne wurde 2018 lanciert, es soll voraussichtlich sechs Jahre dauern. 2020 wollen die kantonalen Behörden dem Bundesamt für Landwirtschaft einen Zwischenbericht zustellen. Nach der Pilotphase können laut Mitteilung des Kantons Wallis weitere Projekte lanciert werden, um die Qualität der Gewässer zu verbessern.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Denise Casagrande  (begulide)
    Trotz vergiftetem, gesundheitsschädigendem Wasser für Natur, Tier und Mensch durch Pestizid und Co, gibt es weder in der AGRAR-Politik, noch der industrialisierten LW, ein klares Umdenken, Einsicht und VERBOT von diesen verschiedenen chemisch-pharmazeutischen Giften!?? Schweizer Volks-Wohl-Politik?
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  • Kommentar von Franz NANNI  (igwena ndlovu)
    Der Farmer benutzt einen Hochdruckvernebler.. diese werden eh nur bei schoenem Wetter und Winstille benuetzt und der Nebel ist so fein, dass der Boden nicht nass wird. Die HWZ ist iR so bemessen, dass innert 8 Stunden keine Gefahr mehr bestehen sollte.. weder fuer Bienen noch Gewaesser, alledings sollte man in der Nacht spruehen und eben Regen fuer 8 Stunden meiden..
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  • Kommentar von Denise Casagrande  (begulide)
    Fakt ist, die vielen chemisch-pharmazeutischen Gifte, welche von den verschiedenen Industrien und der industialisierten Landwirtschaft tonnenweise verantwortungslos benutzt werden, belasten, schädigen: Erde, Wasser, Ökosystem, Umwelt und damit auch bewusst die Gesundheit der Schweizer Bevölkerung seit Jahrzehnten! Das wiederum "kurbelt" das lukrative Geschäft "Gesundheits-Wesen" Schweiz, massiv an....! weitere Bereichereung von: Pharma-Lobby und deren ebenso habgierigen Profiteure...!
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