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Bern Freiburg Wallis Polizei stellt bei Mann im Berner Oberland hunderte Waffen sicher

Die Berner Kantonspolizei hat im Haus eines Mannes in Unterseen bei Interlaken eine Hausdurchsuchung durchgeführt und mehrere hundert Waffen gefunden.

Legende: Video Hunderte von Waffen konfisziert abspielen. Laufzeit 2:14 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 28.10.2014.

Die Hausdurchsuchung, die am Montag begonnen hat, dauert immer noch an. Der Mediensprecher der Kantonspolizei Bern, Andreas Hoffmann, betonte, die Aktion stehe nicht in Zusammenhang mit einem Delikt. «Wir wussten, dass dieser Mann Waffen besitzt.» Vielmehr kläre die Polizei ab, ob Widerhandlungen gegen das Waffengesetz vorlägen.

Laut Beobachtern haben die Polizisten bisher vor allem alte oder gar historische Waffen aus der Liegenschaft gebracht. Die Kantonspolizei machte bislang keine offiziellen Angaben zur Art des Waffenarsenals.

In der Gemeinde bekannt

Der Mann sei seit vielen Jahren Besitzer einer Aktiengesellschaft, die mit Waffen handle, sagt der Gemeindepräsident von Unterseen, Jürgen Ritschard, gegenüber Radio SRF. Er stammt aus der Region, war allerdings meist im Ausland wohnhaft. Offenbar wurde der Mann als kauzig wahrgenommen, nicht aber als gefährlich. «Ich habe kein Gefahrenpotential mit dieser Person verbunden», so Ritschard. Der Mann war am Montag vorübergehend festgenommen worden. Mittlerweile befindet er sich wieder auf freiem Fuss.

Rund 20 Polizisten und Angehörige verschiedener Spezialdienste standen und stehen im Berner Oberland im Einsatz, darunter auch zwei Experten der Blindgänger-Meldezentrale der Schweizer Armee.

7 Kommentare

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  • Kommentar von M Maruhn, Düren
    Vermutlich, eine Verschärfung des jetztigen Waffengesetz. Konstruktiver Deal - die Funktionstüchtigkeit der sichergestellten prähistorischen Relike garantieren und mit Streukörpern, in die Krisengebiete exportieren.......
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  • Kommentar von Hans König, Häusernmoos
    Da hat wieder einmal jemand mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Gestützt auf den Bericht wäre diese Aktion nicht nötig gewesen (alte ausgediente und historische Waffen) und die Kosten bezahlt der Steuerzahler.
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  • Kommentar von M.Kaiser, Rebstein
    Wieder einmal ein Sturm im Wasserglas - es hätte ja die IS sein können oder sonst ein sehr Verdächtiger Kauz . Dass er aber einen Waffenhandel besitzt der legal zu sein scheint , ist es nicht ungewöhnlich im eigenen Haus eine Waffensammlung zu haben .Warum muss immer sofort so eine Ente veröffentlicht werden ? Warten bitte bis Fakten vorliegen und nicht schon mit 20 Polizisten die IS zu vermuten oder sonst eine Maffia .
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