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Legende: Audio Was in Sitten gegen Fussball-Chaoten beschlossen wurde abspielen. Laufzeit 06:20 Minuten.
Aus Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 18.04.2019.
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Runder Tisch im Wallis Geht Fussball wirklich nicht ohne Pyros?

Pyrotechnik im Fussballstadion ist ein altbekanntes Problem. In Sitten wollen Club und Behörden jetzt mehr durchgreifen.

Mitte März spielte der FC Sion zuhause gegen GC. Die Fans der Grasshoppers haben durch mehrmalige Petardenwürfe einen Spielabbruch provoziert.

Wie werden künftig solche Situationen verhindert? Diese Frage beschäftigt seit Jahren, nicht nur im Kanton Wallis. Aber dort wurde am Gründonnerstag darüber diskutiert.

Vertreter aller wichtiger Akteure waren anwesend: der Kanton, die Stadt Sitten, der FC Sion, die Swiss Football League, die Staatsanwaltschaft, die Kantonspolizei, das Bundesamt für Sport und Walliser Bundesabgeordnete. Eingeladen hatte Frédéric Favre, der Chef des Walliser Departements für Sicherheit, Institutionen und Sport.

Massnahmen für das Tourbillon-Stadion

Ziel des Treffens war laut Mitteilung die Definition eines Gesamtkonzepts für das Tourbillon-Stadion. Mehrere Massnahmen wurden diskutiert, um die Fussballveranstaltungen sicherer zu machen – unter anderem diese:

  • verstärkte Durchsuchung am Stadioneingang durch den Klub mit Unterstützung der Kantonspolizei
  • systematische Verhaftung von Besitzern illegalen Materials
  • systematisches Einbeziehen der Staatsanwaltschaft bei Risikospielen
  • Prüfung eines kantonalen Gesetzentwurfs für ein Vermummungsverbot bei Sportveranstaltungen

Auch von einem Zutrittsverbot für bestimmte Gruppen war die Rede. Die ersten Massnahmen werden ab der nächsten Saison umgesetzt.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Richard Von Aesch  (Richard58)
    Ein verbot von pyros in den Stadien ist überfällig! Die Fanchaoten in Gewarsam nehmen 48 oder 72 std. und personalisierte tikets, das ist richtig. Die Gesetze endlich anwenden und durchgreifen. Ihr werdet sehen die Zuschauer kommen wieder in die Stadien, wenn das Chaotentum endlich aufhört. Wesshalb funktioniert es in England. Bestes Beispiel war am Mittwoch Man. City gegen Tottenham. Ein Fussballfest par exellance.
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  • Kommentar von A. Kissling  (aendu77)
    ...Kein Fanbetreuer, kein Fanvertreter...ja und? Die wären ja dann sowieso gegen all diese Massnahmen gewesen, und DAS würde nichts ändern. Das nennt man dann jetzt wohl "Durchgreifen", was ja schon lange von der Allgemeinheit gefordert wird. Aber wenn man als richtiger und guter Fan nichts auf dem Kerbholz hat, hat man ja auch nichts zu befürchten, oder...?
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  • Kommentar von Rémi Langdon  (Barrack Obama)
    „Vertreter aller wichtiger Akteure waren anwesend: der Kanton, die Stadt Sitten, der FC Sion, ...„ Kein Fanbetreuer, kein Fanvertreter. Der Anlass ist schade ums Geld, denn egal wie hart die Massnahmen und Strafen sein werden, solange man Fanvertreter nicht einmal zu Diskussionen einlädt, wird sich nichts ändern. Denn die Gunst der Fans, gewinnt man so sicher nicht. Für eine nachhaltige Lösung gälte es aber genau diese zu gewinnen. Durch einen weiteren top-down Entscheid wird sich nichts ändern.
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    1. Antwort von Matthias Zimmermann  (_schwuppidup_)
      Ja, ein ziemlich unnötiges treffen... Aber hey, man kann dann z.b. dem radio erzählen, was man alles wichtiges besprochen hat. Ändern im positiven sinne wird sich dadurch genau gar nichts.
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    2. Antwort von Roger-Claude Matthey-Doret  (Insigna)
      Die Fanbetreuer und Fanvertreter müssen erst mal beweisen, dass sie ihre Leute im Griff haben können. Meines Erachtens fehlt auch eine positive Einstellung dieser Vertreter und Betreuer hinsichtlich Massnahmen für eine grössere Sicherheit in den Stadien.
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