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Deshalb macht das VBS einen Rückzieher
Aus Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 16.06.2020.
abspielen. Laufzeit 01:46 Minuten.
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Schiessplatz am Simplon Armee zieht umstrittene Ausbaupläne zurück

Das VBS gibt dem Druck von Unweltverbänden und Einsprechern nach und sistiert sein 30-Millionen-Projekt.

Das Projekt am Simplonpass kam von allen Seiten her unter Beschuss: Für 30 Millionen Franken wollte das Verteidigungsdepartement (VBS) den Artillerieschiessplatz ausbauen. Geplant war eine neue Panzerpiste, ein acht Meter breiter Rundkurs, sowie ein neues Betriebsgebäude – dies in fast unberührter Natur.

Umweltverbände und Besitzer von Ferienhäusern wehrten sich gegen die Baupläne. Sie sprachen von einem massiven Eingriff in die Natur.

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Aus dem Archiv: Widerstand gegen Ausbaupläne
Aus Schweiz aktuell vom 31.07.2019.
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Am Dienstagnachmittag hat das VBS bekannt gegeben, dass es das Baugesuch auf dem Artillerieschiessplatz am Simplonpass zurückzieht. Gegen das Plangenehmigungsverfahren seien 31 Einsprachen eingegangen. Nur mit geringfügigen Projektanpassungen könne den Anliegen der Einsprechenden nicht Rechnung getragen werden, schreibt das VBS weiter.

Kritiker einbeziehen

Mit Anwohnerinnen und Anwohnern und mit den Umweltverbänden soll nun das Gespräch gesucht und die Pläne angepasst werden. Zudem soll ein Gutachten der Eidgenössischen Natur- und Heimatschutzkommission (ENHK) eingeholt werden.

Ein neues Baugesuch soll bereits im kommenden Frühling eingereicht werden.

Wichtiger Schiessplatz für Armee

Der Schiessplatz Simplon ist für die Armee gemäss Mitteilung vom Dienstag der «wichtigste Schiessplatz für die Verbandsausbildung der Artillerie». Er sei der einzige Schiessplatz, auf dem auf lange Distanzen sowie mit dem Grossteil der Artilleriemunitionsarten geschossen werden könne.

SRF 4 News; 16 Uhr;

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Ueli von Känel  (uvk)
    Gut, dass diese schützenswerte Landschaft nicht zum Ausbau des Artillerieplatzes genutzt wird! Dieser Ausbau macht kaum Sinn. Ein Ernstfall auf dem Simplon? Wohl kaum.Es genügen längst die bestehenden Anlagen, und klassische Frontkriegen erscheinen kaum mehr wahrscheinlich.
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  • Kommentar von Andreas Luck  (Screeps23)
    Hatte da mehrere WKs. Ein WK war Ende Jan / Anf Feb angesetzt. Die erste Hälfte des WKs hats nur geschneit und der Lagerkoller bei uns in der UK auf dem Simplon konnte nicht gross genug sein. In der zweiten Hälfte haben wir unsere Geschütze irgenwie in Stellung gebracht und 2 Meter grosse Manöver simuliert.
    Da brauchts keine 8 Meter breite Panzerpiste...
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  • Kommentar von Peter König  (Vignareale)
    Dieser Ausbau ist genau so unnötig
    Wie 6 Milliarden für
    Hochleistungs Kampfjets
    Wieso gehört bei vielen Schweizer immer noch Russland
    Als möglicher Kriegstreiber und unser Gegner?
    Das war zur Zeit der Soviet-Union wirklich
    so
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