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Wer kommt trotzdem und mit welcher Ausrede?
Aus Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 08.04.2020.
abspielen. Laufzeit 05:22 Minuten.
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Schwarzsee (fast) menschenleer Wenn Naherholungsgebiete wegen Corona praktisch ausgestorben sind

An Gewässern in Stadtnähe tummeln sich noch immer viele Leute. Ausserhalb ist es dafür teilweise fast menschenleer.

Die Empfehlung des Bundes ist klar: «Bleiben Sie zu Hause». Gar nicht so einfach, wenn die warme Frühlingssonne vom wolkenlosen Himmel scheint. Wen lockt es trotz Warnung nach draussen? Wir nehmen einen Augenschein am Schwarzsee in den Freiburger Voralpen.

Spaziergänger sieht man nur vereinzelt. Und wenn, dann nur mit viel Abstand zu anderen.

Am Wasser spielen zwei Kinder. Die Eltern sitzen an der Sonne. Der Vater sagt: «Wir schauen, dass wir etwa einmal pro Woche aus der Stadt rauskommen. Wenn es das Wetter und die Massnahmen zulassen.»

Wir kommen bewusst nicht am Wochenende hierhin.
Autor: Familienvater

Sie wohnen in Bern und planen ihre Ausflüge in der momentanen Situation besonders gut: «Wir haben zum Beispiel bewusst das Wochenende vermieden, weil dann hier sicher mehr Menschen sind.» Und die Mutter fügt an, es mache momentan auch Sinn etwas weiter weg zu fahren. «Am Aareufer in Bern hat es jetzt bestimmt mehr Leute.»

Der Spielplatz ist gesperrt

Weiter vorne füttert ein kleiner Junge Enten. Das darf er noch. Auf den Spielplatz nebenan darf er wegen dem Coronavirus nicht mehr. Er verstehe es, sagt die Mutter. Sie wohnen in Schwarzsee selber und kommen jeden Tag an den See.

Zwei Frauen kommen den Weg entlang. «Wir haben eine Auszeit gebraucht», sagt die eine. Sie arbeitet in einer Apotheke ihre Kollegin in einer Arztpraxis. Dem Stress rund um den Coronavirus seien sie deshalb beide ausgesetzt. «Dann tut es schon gut, wenn man sich mal eine Auszeit nehmen kann.»

Tourismus Regionen raten von Besuchen über Ostern ab

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Wie sieht es in anderen Tourismusregionen aus, wo es viele Ferienhäuser gibt? Werden da über Ostern viele Besucherinnen und Besucher erwartet und sind sie willkommen?

Urs Pfenninger Direktor von Tourismus Adelboden-Lenk-Kandersteg sagt klar: «Wir sind nicht die Polizei, wir sprechen kein Verbot aus.» Aber er appelliere an den gesunden Menschenverstand. Seine Botschaft: «Träume jetzt und reise später.»

Noch deutlicher tönt es im Wallis. Der Kanton Wallis lanciert zusammen mit dem Promotionsunternehmen «Valais/Wallis Promotion» eine Kampagne, damit über die Ostertage möglichst keine Besucherinnen und Besucher ins Wallis kommen. Verschiedene bekannte Persönlichkeiten rufen in Videobotschaften dazu auf, daheim zu bleiben. Etwa der Skirennfahrer Ramon Zenhäusern sagt: «Bleibt daheim, die Berge laufen euch nicht davon.»

Regionaljournal Bern Freiburg Wallis, 17:30 Uhr;

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