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Schweizer Fussballcup Fans sind ruhig abgereist

Der Cuptag in Bern ist ohne grössere Vorkommnisse über die Bühne gegangen.

Legende: Video Freudentaumel in Zürich, lange Gesichter in Bern abspielen. Laufzeit 01:37 Minuten.
Aus Tagesschau vom 27.05.2018.

Die Kantonspolizei Bern war am Sonntag mit einem Grossaufgebot im Einsatz für den Cupfinal. Dies vor allem rund um das Stadion, wo die Polizistinnen und Polizisten dafür sorgten, dass die Fans von YB und jene aus Zürich getrennt blieben.

Sechs Extrazüge nach Zürich

Wie die Kantonspolizei Bern meldet, bestiegen die FCZ-Fans die Züge im Bahnhof Bern Wankdorf weitgehend ruhig. Sechs Extrazüge standen für sie bereit.

Auch in der Berner Innenstadt kam es bis nach Spielende zu keinen grösseren Zwischenfällen. Auch das Public Viewing auf dem Bundesplatz verlief ruhig.

Die Sachbeschädigungen, zu denen es bei den Fanmärschen kam, werden durch die Polizei abgeklärt.

Viel Feuerwerk

Die Fans der Berner Young Boys und des FC Zürich bewegten sich am Vormittag auf strikt voneinander getrennten Routen zum Stade de Suisse. Mit einem Grossaufgebot stellte die Polizei auch da sicher, dass sich die beiden Fanlager nicht in die Nähe kamen.

Beide Umzüge wurden von Lärm und Gestank durch Knallpetarden und Rauchbomben begleitet. Dabei meldeten sich laut der Kantonspolizei auch zwei unbeteiligte Personen wegen Verdachts auf Hörtraumata.

Während der Umzüge von der Innenstadt zum Stadion gingen bei der Polizei Meldungen über öffentliches Urinieren, Klebereien und Sprayereien sowie Diebstähle in einem Tankstellenshop durch Zürcher Fans ein. Zudem waren bereits vor Abmarsch der Fanumzüge vereinzelte Meldungen über versprayte Fahrzeuge in der Stadionregion eingegangen.

Marsch mit Bewilligung

Die Behörden hatten die Fanmärsche bewilligt. Der Zürcher Fanwalk führte vom Bahnhof-Hinterausgang durch das Wohnquartier Länggass, dann via Reitschule in die Lorraine und von dort zum Stadion. Unterwegs zündeten die Fans zahlreiche teils ohrenbetäubende Lärmpetarden.

Die Anhänger der Young Boys hatten sich ab 8 Uhr auf dem Bärenplatz in der Nähe des Bundeshauses versammelt. Um 10:30 Uhr setzte sich der Fanmarsch in Bewegung. Mehrere tausend Fans folgten der gleichen Route durch die Altstadt wie beim Meisterumzug vor einer Woche. Gelbschwarze Petarden wurden gezündet. Bereits gegen 11:30 Uhr traf der Umzug beim Stadion ein.

Cupfinal wieder in Bern

Der Cupfinal findet erstmals seit 2014 wieder in Bern statt. Damals war es zu Gewaltexzessen randalierender Fans aus Zürich und Basel gekommen. Danach wollten die Stadtberner Behörden mehrere Jahre nichts mehr vom Cupfinal wissen. Die neue Stadtregierung machte nun eine Kehrtwende.

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18 Kommentare

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  • Kommentar von Francis Waeber (Francis Waeber)
    @M.Keller: genau das zu verhindern ist heutzutage wirklich kein Problem. Zudem kenne ich keinen ECHTEN Fan welcher Randale in seinem Sektor tolerieren würde wenn seinem Verein dadurch 15 Punkte abgezogen würden. Falls Sie jedoch eine bessere Idee haben bin ich sowohl offen als auch neugierig!
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  • Kommentar von Francis Waeber (Francis Waeber)
    ,,, und 3:0 forfait für YB gewertet werden sollen!
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  • Kommentar von Francis Waeber (Francis Waeber)
    Ich find's äusserst peinlich dass Newsprotale diese Typen als "Fans" bezeichnen. Die meisten von denen haben von Fussball keine Ahnung. Die einzige Lösung: die Vereine sind mit empfindlichen Punktabzügen - im Wiederholungsfall mit Zwangsabstieg und mehrjähriger Aufstiegssperre zu sanktionieren. Das würde sofort wirken! Die Art von "Fans" sind u.a. wegen Landfriedensbruchs vor Gericht zu stellen und abzuurteilen. Schliesslich sind wir ein Rechtsstaat, in welchem dieselben Gesetze für ALLE gelten!
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    1. Antwort von M. Keller (MK)
      @Francis Waeber - genau. Und dann entscheiden die sog. 'Fans' und Chaoten über den Spielstand. Wie wollen Sie dies denn regeln? Beispiel; Chaoten vom Gastclub besorgen sich Eintrittskarten in den Heimsektor, randalieren dort und der Heimclub bekommt dann auch noch die Strafe. Superidee.....
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    2. Antwort von Francis Waeber (Francis Waeber)
      Also: das zu verhindern ist heutzutage nun wirklich kein Problem!!! Und falls es doch vereinzelt passieren sollte: lebenslängliches Stadion, und Rayonverbot, sowie mehrjährige Haftstrafe!
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