Spitalaufenthalte der Freiburger nehmen stark zu

2020 werden die Freiburger viel häufiger wegen Herzproblemen, Unfällen, Alterspflege und anderen Leiden ins Spital gehen als 2010. Die Aufenthaltstage im Spital nehmen um einen Fünftel zu. Das hat eine Bedürfnisanalyse ergeben.

Empfang beim Freiburger Kantonsspital. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Hier werden sich bis 2020 deutlich mehr Menschen anmelden als heute. Keystone

Gesundheitsdirektorin Anne-Claude Demierre hat eine Erklärung dafür: «Die Bevölkerung es Kantons wächst stark und wird älter.» Entsprechend tiefer muss der Kanton in die Tasche greifen. Die Gesundheitskosten werden über 50 Millionen Franken zunehmen, wie die Freiburger Gesundheitsdirektion am Montag mitteilte.

Die Bedürfnisanalyse dient als Planungsinstrument. Um alle Spitalleistungen abzudecken, können sich kantonale und ausserkantonale Spitäler bewerben. Anne-Claude Demierre rechnet aber nicht damit, dass viel mehr Freiburger sich ausserhalb des Kantons pflegen lassen. «Wenn man krank ist, will man nahe seiner Familie sein.»