Stadt Bern sucht Unterstützung für ihre «Velo-Offensive»

750'000 Franken will die Berner Stadtregierung in einen partizipativen Prozess stecken. Und will damit ihre «Velo-Offensive» breit abstützen.

Mit diversen grösseren und kleineren Massnahmen will die Stadt Bern in den nächsten 15 Jahren den Veloverkehr fördern. Nun geht es an die Umsetzung dieser «Velo-Offensive» der Stadtregierung.

Velofahrer vor dem Bundeshaus Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Berner Regierung will mehr Velos in der Stadt. Keystone

In einem breit abgestützten Prozess sollen verschiedene Massnahmen evaluiert werden. Für die Organisation und Umsetzung dieses partizipativen Prozesses beantragt die Stadtregierung dem Parlament einen Kredit von 750'000 Franken. Der Partizipationsprozess soll im kommenden Frühling lanciert werden.

Dieser Prozess betrifft einen Teil von Massnahmen, die innerhalb der Berner Stadtverwaltung in den letzten Monaten entwickelt worden sind.

Manches geht schneller

Ein anderer Teil davon steht kurz vor der Umsetzung oder ist bereits in Angriff genommen worden. Dazu gehören die Velostation bei der Schanzenpost oder die neue Velohauptroute Wankdorf.

Diese Velo-Hauptroute soll vom Bahnhof Bern über den Nordring zum Wankdorfplatz führen. Sie soll eine rasche und sichere Verbindung von den Aussenquartieren ins Zentrum ermöglichen. Das Stadtparlament sprach dafür Ende Oktober einen Kredit von 1,74 Millionen Franken. Velostation und Hauptroute sollen im Verlauf des kommenden Jahres eröffnet werden.

Der Veloverkehr macht derzeit in der Stadt Bern etwa elf Prozent des gesamten Verkehrs aus. Der Gemeinderat will den Anteil bis 2030 auf rund 20 Prozent erhöhen.

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