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Legende: Audio Christa Markwalder, warum kandidieren Sie nochmals für den Ständerat? abspielen. Laufzeit 01:49 Minuten.
01:49 min, aus Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 23.01.2019.
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Ständeratswahlen Kanton Bern Die FDP nominiert Christa Markwalder

Die 43-jährige Juristin will es nochmals wissen: Nach 2011 kandidiert sie zum zweiten Mal für den Ständerat.

Von keinem Geringeren als Johann Schneider-Ammann wurde Christa Markwalder zur Nomination empfohlen. Dank ihr biete sich der Partei die Chance, ins Stöckli zurückzukehren, sagte der alt Bundesrat am Mittwochabend in Biel.

Christa Markwalder sitzt seit 2003 im Nationalrat, 2016 war sie Präsidentin. Sie sei noch nicht politikmüde, sagte die 43-jährige Juristin nach der Nomination. «Im Gegenteil, ich bin hoch motiviert.» Und der sinkende Frauenanteil im Ständerat sei ebenfalls ein Grund, zu kandidieren.

Die Kandidierenden des Kantons Bern

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Mit Christa Markwalder (FDP) sind bereits vier Kandidierende von ihren Parteien für die Ständeratswahlen vom 20. Oktober 2019 nominiert worden. Neben Markwalder sind dies Werner Salzmann (SVP), Marianne Streiff (EVP) und Regula Rytz (Grüne).

Bei den anderen Kandidatinnen und Kandidaten ist die Nomination nur noch Formsache. Es sind dies (in alphabetischer Reihenfolge): Kathrin Bertschy (GLP), Beatrice Simon (BDP) und der Bisherige Hans Stöckli (SP).

Die Ausgangslage sei diesmal deutlich besser als bei ihrem ersten Versuch, sagte Christa Markwalder. Es gebe einen freien Sitz und mit Werner Luginbühl (BDP) trete ein Ständerat ab, der ebenfalls wirtschaftsfreundlich gewesen sei. «Und ich habe viel dazu gelernt in den letzten acht Jahren.»

Mit besseren Chancen in die zweite Ständeratswahl

Dass ihre direkte Konkurrentin, BDP-Regierungsrätin Beatrice Simon, grössere Chancen hat, glaubt Markwalder nicht. «Wenn Beatrice Simon in den Ständerat gewählt wird, gibt es Ersatzwahlen. Da bestünde die Gefahr, die bürgerliche Mehrheit in der Berner Regierung wieder zu verlieren.» Das würden die Wählerinnen und Wähler sicher auch bedenken, so Markwalder.

Die bernische FDP hat bekanntgegeben, dass sie im Herbst einen dritten Nationalratssitz erobern will. Ausserdem will die Partei ihren Wähleranteil von 9,3 auf 11 Prozent steigern.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Rolf Bolliger  (jolanda)
    Eine "EU-Turbo-Politikerin" im Stöckli! Nachdem die Kantone bei der Vernehmlassung des einseitigen "Rahmenabkommens" mit der EU so viele Schwach- und Hindernispunkte erkennen mussten, wäre Markwalder wohl sicher im falschen Rats-Saal! Als Ständerat müssen vorallem die Anliegen des Kantons Priorität haben und nicht internationale Anbindungen an "marode" Grossgebilde!
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