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Steuererklärung verschieben Freiburg verdient mit Fristverlängerungen viel Geld

Jede Fristverlängerung kostet 20 Franken. Der Kanton Freiburg hat in vier Jahren mehrere Millionen Franken verdient.

Legende: Audio Steuererklärung verschieben in Freiburg – das kostet abspielen. Laufzeit 01:44 Minuten.
01:44 min, aus Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 30.01.2019.

Freiburg legt der Steuererklärung auch gleich einen Einzahlungsschein bei. Viermal kann man die Frist verlängern – für insgesamt 80 Franken. Das machen viele, «ungefähr jeder vierte Steuerzahler», erklärt Alain Mauron, Vorsteher der Steuerverwaltung des Kantons Freiburg. Alles geschehe automatisch, «das erleichtert uns die Arbeit».

Damit werden allgemeine Ausgaben finanziert.
Autor: Alain MauronVorsteher Freiburger Steuerverwaltung

Für den Kanton Freiburg lohnt sich dieses System. Dank Fristverlängerungen flossen in den letzten vier Jahren rund 3,5 Millionen Franken in die Staatskasse. «Damit werden allgemeine Ausgaben finanziert», so Alain Mauron. Immer noch gebe es jedoch auch Leute, die ihre Steuererklärung nicht einreichten. «Wir müssen jedes Jahr rund 7000 Steuerzahlende büssen».

Der Blick nach Bern und ins Wallis

Auch im Kanton Wallis wird ein Einzahlungsschein mit der Steuererklärung mitgeliefert. Eine Fristverlängerung ist dreimal möglich, für insgesamt sechzig Franken. Im Kanton Bern zahlen Leute, die schriftlich oder telefonisch eine Fristverlängerung beantragen, zwanzig Franken. Die Frist dauert dann bis Mitte September. Wer die Fristverlängerung selber online ausfüllt, zahlt nichts.

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Charles Dupond (Egalite)
    Wieder mal ein besonders schnell von der Klickflaeche auf der Frontseite genommener und ins Regional versenkter Artikel mit Kommentaren von nationalem und fuer Auslandschweizer gar internationalem Interesse....
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  • Kommentar von Mark De Guingois (MDG)
    Absolut einverstanden. Es gibt gar keinen Grund für solche Pauschalbeträge... Reine Abzocke. Nicht einmal wirklich einen Vorteil für den Steuerzahler. Er muss eh die Steuererklärung ausfüllen und die Steuer bezahlen. Ich staune, dass so viele Herrn Pips Kommentar ablehnen. Was kann man sowas rechtfertigen?
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  • Kommentar von Charles Dupond (Egalite)
    Die Fristen sind unnoetig knapp. Auch sollte die PostFinance die Belege waehrend 24 statt nur 15 Monaten vorhalten. Den Vogel knallt allerdings die SAK der ZAS ab. Die Erklaerungen und Unterlagen fuer die freiwillige Auslandschweizer-AHV werden anfangs Dezember innert 60 Tagen usurpiert. Aber noch Ende Januar fehlt ausgerechnet …. der AHV-Rentenausweis. Derweil PK, KK, PF und gar Privatbaenkster alle notwendigen Belege schon laengst geliefert haben....
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