Freiburg legt der Steuererklärung auch gleich einen Einzahlungsschein bei. Viermal kann man die Frist verlängern – für insgesamt 80 Franken. Das machen viele, «ungefähr jeder vierte Steuerzahler», erklärt Alain Mauron, Vorsteher der Steuerverwaltung des Kantons Freiburg. Alles geschehe automatisch, «das erleichtert uns die Arbeit».
Damit werden allgemeine Ausgaben finanziert.
Für den Kanton Freiburg lohnt sich dieses System. Dank Fristverlängerungen flossen in den letzten vier Jahren rund 3,5 Millionen Franken in die Staatskasse. «Damit werden allgemeine Ausgaben finanziert», so Alain Mauron. Immer noch gebe es jedoch auch Leute, die ihre Steuererklärung nicht einreichten. «Wir müssen jedes Jahr rund 7000 Steuerzahlende büssen».