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Temporegelung auf der A6 26 Sekunden schneller von Muri nach Thun

Seit Dezember gibt es Tempotafeln, die je nach Verkehr das Tempo reduzieren. Das wirkt, zeigt eine neue Studie.

Autobahn mit Tempotafel 80 km/h
Legende: Durch die Temposenkung steigt die Kapazität der Autobahn und der Verkehr rollt flüssiger. ZVG/Astra

Die A6 zwischen Bern und Thun wird zu Pendlerzeiten zum Nadelöhr. Der Verkehr lief oft nur zähflüssig, Stau war keine Seltenheit. Das hat sich nun dank neuen Tempotafeln verbessert, wie eine Studie des Bundesamtes für Strassen (Astra) zeigt.

Die verkehrsabhängige Temporegelung

Sind viele Autos und Lastwagen unterwegs und droht ein Stau, kommen seit Dezember 2017 neue, digitale Tempotafeln zum Einsatz. Der Verkehr wird schrittweise auf 100 oder 80 Stundenkilometer verlangsamt, die Kapazität der Autobahn erhöht sich dadurch. «Langsamer ist eben schneller», erklärt Mark Siegenthaler vom Astra, «weil in der gleichen Zeit mehr Fahrzeuge auf der Autobahn fahren können».

Stau gibt es auf der Strecke Thun-Bern nach wie vor, aber weniger oft. In der Gegenrichtung gab es bereits früher selten Staus. Nach der Installation der Tafeln hingegen praktisch keine mehr.

Auch die Reisezeit habe sich reduziert. Im Schnitt brauche man 26 Sekunden weniger von Muri nach Thun-Nord. Wichtiger sei aber die Tatsache, dass durch den flüssigeren Verkehr auch die Sicherheit gestiegen sei.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Ernst Richener (Schmutz Fink)
    26 Sek, solche Sachen verändern unser Leben!
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  • Kommentar von Hans König (Hans König)
    Dieser Sekundengewinn kostet mehrere Millionen und der Nutzen ist zu vernachlässigen. Es ist zu hoffen, dass die Sicherheit verbessert wurde.
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  • Kommentar von b. glaset (glaset)
    Diese Tempoanzeigen sind ein sehr teurer Witz. Seit diese in Betrieb sind stehe ich mehr im stockenden Verkehr oder gar im Stau. Abends, wenn wenig Verkehr ist zeigen die Tafeln immer noch 80km an. Millionengrab für Anlagen, die im Unterhalt nichts kosten, auf Kosten der Steuerzahler... In DE wurden die Anlagen vor Jahren auch installiert, Studien ergaben: Millionen in den Sand gesetzt für nichts. Aber unser unbrauchbares Astra verpulfert hier viel Steuergeld für Manipulation d. mot. Verkehrs
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