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Wahlen Stadt Bern Ursula Wyss und Franziska Teuscher brauchen Bedenkzeit

Nach den Wahlen ist vor den Wahlen: Die Kandidatinnen der SP und des Grünen Bündnisses wollen erst am Mittwoch bekannt geben, ob sie für den 2. Wahlgang ums Berner Stadtpräsidium antreten.

Legende: Video Gute Chancen für Alec von Graffenried abspielen. Laufzeit 5:00 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 28.11.2016.

Die Stadt Bern hat noch keinen Nachfolger oder keine Nachfolgerin für Stadtpräsident Alexander Tschäppät. Am Sonntag erreichte niemand das absolute Mehr. Deshalb kommt es am 15. Januar zu einem zweiten Wahlgang – die Voraussetzung ist, dass überhaupt mehr als ein Kandidat antritt.

Diskussionen bei den Parteien

Alec von Graffenried (GFL) erzielte das beste Resultat und gilt als gesetzt. Ob sich aber auch Ursula Wyss und Franziska Teuscher nochmals zur Wahl stellen, ist noch nicht klar. Derzeit diskutieren die Parteien das weitere Vorgehen. Zuerst hatten sie in Aussicht gestellt, im Laufe des Montagnachmittags zu kommunizieren. Doch der Entscheid ist noch nicht gefallen.

Ursula Wyss will noch etwas abwarten. «Sie benötigt noch etwas Bedenkzeit», sagt Co-Präsidentin Edith Siegenthaler gegenüber Radio SRF. Auch Franziska Teuscher will sich noch Zeit nehmen. «Wir werden am Mittwoch informieren», sagt Parteipräsidentin Stéphanie Penher und verzichtet auf weitere Kommentare. Die Kandidatinnen haben bis Donnerstag Zeit, sich zu entscheiden. Dann läuft die offizielle Anmeldefrist ab.

Porträt
Legende: Alec von Graffenried holte am meisten Stimmen. Keystone

Alec von Graffenried (GFL) erzielte beim ersten Wahlgang mit 13'846 Stimmen das beste Resultat, Ursula Wyss (SP) holte 12'368 Stimmen und Franziska Teuscher (GB) 6'916 Stimmen. Reto Nause von der CVP hat schon kurz nach der Wahl angekündigt, nicht mehr anzutreten. Der neu gewählte Gemeinderat Michael Aebersold von der SP hat schon im Vorfeld kein Interesse angekündigt.

Wahlen Stadt Bern

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Alle Informationen zu den Wahlen in Bern vom 27. November finden Sie im Dossier von SRF.

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15 Kommentare

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  • Kommentar von Jean-Philippe Ducrey (Jean-Philippe Ducrey)
    Katastrophenszenario mit zwei Hyäninnen sondergleichen, welche die Schmuddelstadt Bern direkt in den Abgrund führen.
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  • Kommentar von A. Moser (AM)
    Was soll dieser Zirkus? Frau Wyss braucht sicher keine Bedenkzeit - die braucht höchstens noch Zeit, Frau Teuscher davon zu überzeugen, ihr auf der Karriereleiter nicht länger im Weg zu stehen! :-) Hoffentlich lässt sich F. Teuscher nicht weichklopfen - und ebnet damit dem Eric von Graffenried den Weg ins Stadtpräsidium! Er wäre sicher die beste Wahl für Bern!
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  • Kommentar von marlene Zelger (Marlene Zelger)
    Eine gefährliche Entwicklung in den Städten: der Trend nach Rot-grün. Dies bewirkt auch eine grössere Entwicklung der Kriminalität, der die Linken und Grünen nicht bezukommen vermögen (wollen). Zum Glück geht der Trend bei den Kantonen in die andere, bürgerliche Richtung. Dazu müssen wir Sorge tragen .Es darf nicht sein, dass irgendwann die ganze Schweiz rot-grün gefärbt ist und die Türen weit öffnet für immer noch mehr Wirtschaftsflüchtlinge.
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    1. Antwort von Daniele Röthenmund (gerard.d@windowslive.com)
      Sie können es nicht lassen Frau Zelgner eine Abstruse Unterstellung folgt die nächste .Ich Glaube es braucht ein Gesetz das die Sozialempfämger und wieder zurück müssen wo Sie Hauptsächlich Ihre Schule absolviert haben, de weiteren ein speziellen Preis für Theater, Uni und sonstige Aktivitäten für die die nicht in der jeweiligen Stadt Leben. Sogenannten Stadtbewohnervorrang, dann möchte ich sehen ob Sie immer noch so über die Städte schreiben.
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    2. Antwort von Adrian Flükiger (Ädu)
      @Zelger: Selbstverständlich darf es sein, dass die ganze CH rot-grün gefärbt wird. Vor allem, weil es derzeit gerade andersrum ist. Überhaupt ist ihr Kommentar reines Bla Bla - insbesondere auch was die Kantone angeht. Auch da hat der letzte Sonntag ein klar anderes, als von Ihnen behauptetes Ergebnis gebracht. Die Bürgerlichen haben in Bern die für ihre Arroganz richtige Klatsche erhalten. Viel Spass noch beim Wundenlecken!
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