Vereinter Kampf für die medizinische Versorgung im Simmental

Ob das Spital Zweisimmen langfristig bleibt, ist ungewiss. Klar ist dafür der drohende Hausarztmangel. Nun wollen wichtige Akteure gemeinsam Lösungen suchen für die Region Simmental-Saanenland.

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Bildlegende: Das Spital Zweisimmen gilt zwar als «versorgungsnotwendig», ob es auch finanziell überlegen kann, ist ungewiss. zvg

Es geht um die Zukunft der medizinischen Grundversorgung in der Region Simmental-Saanenland. Sie steht sowohl stationär als auch ambulant auf wackligen Beinen.

Im stationären Bereich darum, weil unklar sei, ob der Kanton dem Spital Zweisimmen künftig zusätzliche finanzielle Mittel beisteuern werde. Im ambulanten Bereich fehle es in den kommenden Jahren an Hausärzten. Das Durchschnittsalter der Hausärztinnen und Hausärzte in der Region liege bei 56 Jahren, schreibt das Gesundheitsnetz Simmental-Saanenland zusammen mit dem Spitalverbund STS.

Die beiden Organisationen wollen sich nun gemeinsam darum kümmern, dass die Region auch in Zukunft medizinisch versorgt wird. Wie - das soll ein Projekt zeigen, welches in den nächsten acht Monaten ausgearbeitet wird. Projektleiter ist Marcel Brülhart. Dieser ist unter anderem bekannt durch seine Projektleitung der Euro08 in Bern und der Fusion von Stadttheater und Symphonieorchester Bern.

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