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Wahlbetrug im Wallis Verhafteter Mann ist ein Mitglied der SVP

Das ist bisher bekannt:

  • Der Mann ist 30-jährig und stammt aus dem Oberwallis.
  • Er ist Mitglied der SVP Oberwallis, wie diese mitteilt.
  • Die Partei verurteilt Wahlmanipulationen und distanziert sich von der Tat.
  • Die Behörden gehen von über 100 Fällen von Wahlbetrug aus.
  • Solange der Mann nicht verurteilt ist, gilt für ihn die Unschuldsvermutung.

Die Walliser Justiz hat den mutmasslichen Täter der Wahlfälschung bei den Wahlen für die Kantonsregierung vom März verhaftet. Das Verfahren werde fortgeführt, um das Geständnis, die Beweggründe, das Ausmass seiner Handlungen und eine allfällige Mitwirkung Dritter zu prüfen, teilte die Staatsanwaltschaft des Kantons Wallis am Mittwoch mit.

SVP-Sektion verurteilt Wahlfälschungen

Die SVP Oberwallis verurteilte in einer Mitteilung die Wahlfälschungen und distanzierte sich davon. Die Sektion bestätigte, dass es sich beim verhafteten Mann um ein Mitglied der SVPO handelt.

Sie verlangt, sollten die vorgeworfenen Handlungen zutreffen, dass der Mann sofort seinen Austritt aus der Partei erklärt. Andernfalls werde die Sektion ein Verfahren für einen Parteiausschluss einleiten.

Bei den Wahlen im März war es in den drei Oberwalliser Städten Visp, Brig und Naters zu Unregelmässigkeiten gekommen.

17 Kommentare

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  • Kommentar von Thomas Schneider (SchneiderT)
    Es kommt immer wieder zu Wahlfälschungen. Ich erinnere etwa an die Fälle Lumengo und Ayse Dedeoglu beide von der SP. Mit dieser Briefwahl sind einfach Manipulationen Tür und Tor geöffnet. Siehe der Fall im Wallis und dem Altersheim. aber noch schlimmer finde ich die notorischen SVP-Gegner welche hier eine Parallele zur ganzen Partei ziehen. Hat man bei den Fällen der SP auch nicht gemacht.
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  • Kommentar von Marlies Artho (marlies artho)
    Nun gut es ist ein SVP Mitglied verantwortlich für die Fälschung der Wahlzettel.Da sehe ich dies als gerechtfertigt,dass die SVP ein solches Mitglied nicht mehr in ihrer Partei möchte.Manchmal frage ich mich,ob es wirklich ein ehrliches Mitglied war.Irgendwie komisch,da diese Partei von einigen Menschen nicht akzeptiert wird,da könnte es vielleicht möglich sein,dass einer versucht hat,die SVP so zu schädigen.Sorry böse Vermutung,leider heute alles möglich. Heraus finden wird man dies wohl nie.
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    1. Antwort von Thomas Schneider (SchneiderT)
      Das ist legitim, Frau Artho. diese "böse" Vermutung äusserte die SP auch bei den Fällen von Lumengo und Ayse Dedeoglu beide von der SP. So wie früher als man "nur" an der Urne abstimmen konnte und in vielen Staaten immer noch nur so geht...dies sollte wieder eingeführt werden. Alle anddere ist Manipulationsgefährdet.
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    2. Antwort von Stefan Heimers (sheimers)
      Die ertappten Lausbuben suchen nach Ausreden, so absurd sie auch sein mögen. Das hat schon im Kindergarten nicht funktioniert.
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  • Kommentar von Markus Berner (Markus Berner)
    Was der Typ gemacht hat, war nicht bloss kriminell - es war auch schrecklich dumm. Er hätte ja wissen können, dass man ihn erwischt - und dass dann der Schuss nach hinten raus geht. Ich schlage vor, die SVP macht mal einen IQ Test unter ihren Mitgliedern und schliesst alle unter 85 aus...
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    1. Antwort von Stefan Heimers (sheimers)
      Da würden aber nicht mehr viele übrig bleiben.
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