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Wahlbetrug im Wallis Bedingte Freiheitsstrafe für den Wahlfälscher

Das Bezirksgericht Brig verurteilt einen 31-jährigen Oberwalliser zu zwölf Monaten Gefänigs bedingt.

Das Bezirksgericht Brig sprach den Mann der Wahlfälschung in 193 Fällen schuldig. Das Urteil: eine Freiheitsstrafe von zwölf Monaten mit einer Bewährungszeit von drei Jahren. Der Verurteilte muss zudem die Verfahrenskosten von 41'500 Franken tragen.

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Beschuldigte insgesamt 193 Stimmkarten von Drittpersonen entwendet, diese dann selbst unterschrieben und samt Listen bei den betroffenen Gemeinden eingeworfen hat.

Was ist passiert?

Bei den Walliser Grossrats- und Staatsratswahlen im März 2017 ist es in den Gemeinden Brig-Glis, Naters und Visp zu Unregelmässigkeiten gekommen. Ein 31-jähriger Oberwalliser hatte Wahlunterlagen aus Briefkästen gefischt und gefälscht.

Damit habe der Beschuldigte die Tatbestände der Wahlfälschung sowie der geringfügigen unrechtmässigen Aneignung mehrfach erfüllt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Die Parteien können innert zehn Tagen Berufung gegen das Urteil anmelden.

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15 Kommentare

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  • Kommentar von Marlies Artho (marlies artho)
    Danke allen für die Ablehnungen! Habe vielleicht nun eine Situation dargestellt, dass man mir nicht glaubt. Wenn jemand anderer Meinung ist, darf man mich korrigieren und eine Gegenmeinung aufzeigen Danke.
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  • Kommentar von Peter König (Vignareale)
    Vor nahezu 60 Jahre bin ich aus der BGB SVP ausgetreten da ich mich nicht in eine Parteischema der Gnädigen Herren von Bern Pressen lassen wollte bin ich doch ein freier Schweizerbuerger Was dann bei der Abspaltung 1980 Passierte Freundschaften gingen in die Brueche wegen Parteisturrheit was hat das noch Mit Demokratie zu tun? Und heute, der abgewählte Millionär gibt keine Ruhe seine Statthalterin kann dafür schreien Wenn andere nicht Ihrer Meinung sind Bravo !!
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    1. Antwort von Marlies Artho (marlies artho)
      P. König ist eine Partei nicht parteiisch?Denn jede Partei hat einen Präsidenten,der meistens die Vorgabe und Ziele einer Partei macht, oder ist dies nicht so? So finde ich geniessen Sie doch Ihre Freiheit,ohne Abhängigkeit einer Partei,dies mache ich übrigens auch, jedoch beobachte ich das geschehen, weil es mir im Jahre 2003 die Augen öffnete. Übrigens gab es auch CVPler die zur SVP wechselten, hier in unserem Kanton gibt es heute einige. Denke es hat sich ja zwischenzeitlich einiges geändert.
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  • Kommentar von Leander Eyer (Leander)
    Der junge Mann hat nicht nur 12 Monate auf Bewährung, sondern muss auch die Verfahrenskosten über CHF 42'000 tragen. Er kommt also gar nicht so "praktisch straffrei" davon wie es im Artikel vielleicht tönt.
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    1. Antwort von Lucas Kunz (L'art pour l'art)
      Bei 193 Diebstählen / Einbrüchen und eben so vielen Wahlfälschungen ist das Urteil m. E. sehr, sehr mild ausgefallen. Eben, Kuscheljustiz, wie immer die SVPler sagen ...
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