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Legende: Audio Warum fährt die Niesenbahn noch nicht wieder, Herr Wohler? abspielen. Laufzeit 02:15 Minuten.
Aus Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 11.07.2019.
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Wegen technischem Defekt Die Niesenbahn steht still

Eine Verkettung unglücklicher Umstände zwingt die Niesenbahn zum Stillstand. Ab Freitag fährt sie wieder.

Wer aktuell auf den Niesen im Berner Oberland will, ist auf die eigenen Füsse angewiesen. Die Niesenbahn fährt nicht, den ganzen Donnerstag.

Ein Defekt eines elektronischen Überwachungselements führte am Mittwoch zu einem Unterbruch im ersten Abschnitt zwischen Mülenen und der Mittelstation Schwandegg, wie die Niesenbahn mitteilt. Wie in solchen Fällen vorgesehen sei, wurde der Diesel-Notantrieb in Betrieb genommen. Doch kam es in der Folge in der Kupplung zu einem Defekt, der nicht sofort repariert werden konnte.

Mit Kleinbussen und Helikopter

Deshalb mussten 250 bis 300 Gäste von der Bergstation auf rund 2300 Metern über Meer evakuiert werden. Die Gäste wurden mit der Niesenbahn bis zur Mittelstation Schwandegg transportiert und anschliessend 20 Minuten zu Fuss bis zur Egg auf 1435 Metern begleitet. Dort führten Kleinbusse die Reisenden zur Talstation in Mülenen.

Rund 30 Gäste, die nicht gut zu Fuss waren, wurden mit einem Rega-Helikopter direkt von der Bergstation ins Tal geflogen.

Den Ausfall kompensieren

Der Komplettausfall kommt jetzt, zu Beginn der Sommerferienzeit, in einem blöden Moment. Das bestätigt auch Urs Wohler, Geschäftsführer der Niesenbahn gegenüber SRF. Aber er relativiert: «Wir sind einfach froh, dass zu keiner Zeit jemand in Gefahr war. Und den Ausfall heute werden wir hoffentlich kompensieren können mit anderen guten Tagen.»

Mit ein paar guten Tagen bis Saisonende werden wir den Ausfall verkraften können.
Autor: Urs WohlerGeschäftsführer Niesenbahn AG

Um einen solchen Vorfall künftig zu vermeiden, werde man auch in Zukunft regelmässig Kontrollen durchführen. Wohler: «Man ist nie ganz gefeit vor einem technischen Defekt. Aber wir werden den Fall mit Herstellern und Prüffirmen genau anschauen und zu gegebener Zeit die richtigen Schlüsse daraus ziehen.»

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Patrik Müller  (P.Müller)
    Hätte es auf den Niesen von hinten eine Luftseilabahn zusätzlich, hätten alle Touristen mit dieser den Berg wieder verlasen können...Zusätzlich könnte mit doppelt sovielen Touristen doppelt soviel Geld verdient werden und der Berg doppelt verbaut und unten doppelt Verparkplatzt werden...Uii, fast vergessen: neues Problem: Wie kommen die Touristen von hinten runter wieder nach ursprünglich vorne? Tunnel? Rundumbahn? Nottaxi?
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  • Kommentar von Rolf Bolliger  (jolanda)
    Sicher ärgerlich, in der Hochsaison (Ferienzeit) einen solchen folgenschweren Ausfall (wegen einer schwierigen technischen Störung) erleben zu müssen. Dies gilt für beide Seiten, die Passagiere und die Betreiberin dieser beliebten Niesenbahn! Bevor all die Niesengäste aus dieser dummen Lage evakuiert wurden, wird schon über die finanziellen Folgen gejammert! Man sucht Schuldige, Versicherungs-Bedingungen und sicher auch mögliche Schadenersatzleistungen für den "verschi….enen" Ausflugstag!
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  • Kommentar von Adrian Flükiger  (Ädu)
    Ja, das ist nicht nur ein "dummer Moment". "Dumm" ist auch die Lage wo sich das abgespielt hat - stotziger geht kaum noch. Solange sich nicht mehr erreignet hat, lässt sich darüber auch etwas lästern. Wer gut zu Fuss ist, konnte ja über die Treppe hinuntersteigen...
    Vielmehr geht mir auf den Sack, dass der Ausfall auf der Einnahmenseite auf Teufel kaum raus zu kompensieren sein wird. Das ist echt krank.
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