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Die Fahrzentren suchen nach Alternativen
Aus Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 16.05.2019.
abspielen. Laufzeit 01:52 Minuten.
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Weniger Kurse fürs Autofahren Fahrzentren müssen umsatteln

Neulenker müssen nur noch einen statt zwei Weiterbildungskurse besuchen. Das spüren die Berner Fahrzentren.

Im Dezember kam der Entscheid des Bundes: Neulenkerinnen und Neulenker müssen nur noch einen Kurstag für den definitiven Führerausweis besuchen. Diese Kurse, welche pro Tag um die 400 Franken kosten, führen verschiedene Fahrzentren durch. Eines der grössten steht in Lyss im Berner Seeland.

600 Kurse werden hier pro Jahr durchgeführt. «Die Hälfte werden wir künftig nicht mehr anbieten können», sagt Geschäftsführer Hansulrich Kuhn. Personal muss voraussichtlich keines entlassen werden, doch Fahrlehrer, welche als Freelancer arbeiten, erhalten weniger Aufträge.

Freiwillige statt Neulenker

Das Zentrum in Lyss wurde extra für die Kurse gebaut. Hansulrich Kuhn ist zuversichtlich, dass es weiterbetrieben werden kann. Er will auf Kurse für Freiwillige setzte, aber auch Firmen anziehen, welche für ihre Mitarbeiter Schulungen durchführen wollen.

Auch das Fahrzentrum im Stockental, betrieben vom TCS, setzt auf Kurse für Freiwillige. «Wir bieten eine grosse Palette an», sagt Sprecher Lukas Reinhard. Es gibt Ausbildungen fürs Fahren mit Oldtimer, Motorradkurse oder Kurse zum ökologischen Fahren. «Die Leute haben offenbar ein Bewusstsein für sicheres Fahren und wollen sich weiterbilden», so Reinhard.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Heinz Gerber  (rosenzeit)
    chur: 18-jähriger junglenker verunfallt - elm: 21-jähriger landet bei selbstunfall im wiesland - andwil: 22-jähriger musste nach selbstunfall ausweis zurückgeben - kreuzlingen: 24-jähriger baut selbstunfall - dies ein paar aktuelle auszüge der letzten tage, es gäbe noch mehr. und der bund glaubt, dass junglenker keine erfahrungen in kursen mehr sammeln sollen...
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  • Kommentar von Ueli von Känel  (uvk)
    Der Verkehr wird immer dichter, intensiver, z. T. auch gefährlicher. Es braucht grosse Aufmerksamkeit, Fahrkenntnisse und Routine, damit das Autofahren möglichst gut abläuft. Von daher finde ich es 180 Grad verkehrt, dass von 2 auf 1 Kurs reduziert wird. Die Hürden, Leute zum Autofahren zuzulassen, sollten nicht kleiner gemacht werden, sondern eher erhört werden, weil das Autofahren mit zunehmendem Verkehr mehr erfordert. Oder ist die neue Bestimmung mit der Autoindustrie verfilzt?
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