«Wichtig ist, dass die Gemeinden im Gespräch bleiben»

Ruedi Flückiger, Präsident der Regionalkonferenz Bern-Mittelland, rät der Stadt Bern beim öffentlichen Verkehr vom Alleingang ab. Trotz dem Nein der Gemeinden Köniz und Ostermundigen sei es wichtig, Projekte gemeinsam zu realisieren.

Ruedi Flückiger neben einem Mikrofon. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: «Wir gingen davon aus, dass Bern und Ostermundigen zustimmen werden»: Ruedi Flückiger. SRF

Das Nein zum Tram Region Bern sei sicher kein gutes Signal gewesen, sagt Ruedi Flückiger, «wenn man Bern mit anderen Agglomerationen vergleicht, welche sehr viel Geld in den öffentlichen Verkehr investieren». Das Nein des Stimmvolks gelte es aber zu akzeptieren, «das können und wollen wir nicht überstimmen».

Trotz dem Nein zum Tram: Es brauche längerfristig ein neues, grosses ÖV-Projekt, um den Verkehrsproblemen im Grossraum Bern Herr zu werden, sagt Ruedi Flückiger. «Jetzt müssen wir halt Alternativen ins Auge fassen, zum Beispiel eine andere Streckenführung.»

«Das Thema ist nicht vom Tisch»

Aber auch kurz- und mittelfristig müssten jetzt Lösungen her, sagt der Präsident der Regionalkonferenz Bern-Mittelland: «Zum Beispiel längere Busse zwischen Ostermundigen und Köniz oder ein dichterer S-Bahn-Fahrplan.»

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