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Wie lebt es sich im Altersheim? Ein Besuch
Aus Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 29.07.2019.
abspielen. Laufzeit 03:35 Minuten.
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Wohnung zu vermieten Ferien im Berner Altersheim

Ungewohntes Ambiente: In der Region Bern vermieten Altersheime Wohnungen an Feriengäste.

Auf den ersten Blick scheint es wie in einem Hotel oder in einer Ferienresidenz: Der Empfang an der Rezeption wirkt freundlich, das Restaurant ist hell und modern eingerichtet, aus den Lautsprechern plätschert ruhiger Jazz. Erst auf den zweiten Blick merkt man: Die Residenz ist ein Altersheim. Auf den Sofas sitzen fast nur ältere Menschen, in den Gängen trifft man auf Pflegerinnen und Pflegern.

«Es kann schon sein, dass der eine oder andere Gast etwas erstaunt reagiert», sagt Christoph Gassner. Er ist CEO von Senevita, zu der die Residenz in Muri gehört. «Am Ende ihres Aufenthalts sind die Leute aber zufrieden – und das ist die Hauptsache.»

Wohnung mit Tisch
Legende: Eine Wohnung im Multengut, welche als Ferienwohnung vermietet wird. Thomas Pressmann/SRF

Die Ferienwohnungen lassen sich auf normalen Buchungsplattformen im Internet reservieren. Einen Vermerk, dass sie sich in einem Altersheim befinden, findet man nicht. «Das ist auch nicht relevant, denn unser Angebot hält mit den Dienstleistungen eines Hotels absolut mit», findet Christoph Gassner.

Leben für Seniorinnen

Tatsächlich erhält die Residenz gute Bewertungen von Gästen aus aller Welt. Das Multengut ist nicht die einzige Institution dieser Art in der Region Bern, welche Zimmer an Feriengäste oder Geschäftsleute vermietet.

Der Grund liegt für Senevita-CEO Christoph Gassner auf der Hand: «Wir wollen Leben ins Haus bringen». Familien mit mehreren Kindern seien speziell willkommen. «Ältere Leute freuen sich immer besonders über Kinder.»

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Martin Egger  (Martin Egger)
    Komisch, ich dachte, es gäbe zu wenig Plätze in den Altersheimen. Ist die Überalterung der Gesellschaft also doch nicht so krass?
    1. Antwort von Krebs Alfred  (A.Santiago)
      Senevita hat in der Region Überkapazitäten. Die Zeit, dass man lange auf einen Pflegeplatz in Altersheimen warten muss, ist bei Hochpreisigen Altersheimen schon lange vorbei.
    2. Antwort von Johannes Schwärzel  (Joe Black)
      In diesem Hochpreisigen Segment hat es ausserordentlich viele freie Wohnungen/Plätze. Bezahlbare hat es absolut zuwenig
    3. Antwort von Daniela Flückiger  (daniela.flueckiger)
      Vermietet werden keine Pflegezimmer, sondern Betreute Wohnungen. Die eignen sich von der Infrastruktur als "Ferienwohnungen".
      Pflegezimmer sind übrigens alle auch für EL-Bezüger. Die Aussagen zu der angeblichen "Hochpreisigkeit" stimmen also leider nicht.
      Das Angebot hängt zudem nicht mit einer schlechten Nachfrage zusammen. Denn auch bei grosser Nachfrage kommt es punktuell zu Leerständen. Mit dieser Massnahme werden die minimiert und, wie Herr Gassner sagt, Leben in die Häuser gebracht.
  • Kommentar von Andreas Buser  (AnMaBu)
    Kompliment Herr Gassner für diese hoffentlich wegweisende Innovation.