Abfallverband Gevag kann Gewächshaus und Fischzucht planen

Der Bündner Abfallverband Gevag kann mit der Planung eines Gewächshauses und einer Fischzucht loslegen: Die
Verbandsdelegierten genehmigten den nötigen Kredit von 60'000 Franken ohne Gegenstimme. Geheizt würden die Gebäude mit Abwärme aus der Müllverbrennung.

Pflanzen, die in einem Gewächshaus gedeihen. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Gesamtinvestitionen des Projekts belaufen sich auf rund 20 Millionen Franken. Keystone

Der Planungskredit wurde am Mittwoch in Chur diskussionslos bei einer Enthaltung angenommen. Das Projekt «C02-freie Nahrungsmittelproduktion» sieht vor, auf rund vier Hektaren bei Trimmis neben der Autobahn A13 in einem Gewächshaus im Winter Salate und im Sommer Gurken und Cherrytomaten anzubauen.

Unmittelbar neben der Kehrichtverbrennungsanlage käme die Fischzucht zu stehen. Beheizt werden soll sie wie das Gewächshaus mit sogenannter, noch ungenutzter Verlustenergie aus der Kehrichtverbrennungsanlage.

Die Betreiber eines Gewächshauses, das im zürcherischen Hinwil nach der selben Methode arbeitet, sind interessiert an der Anlage im Bündner Rheintal. Bei der Fischzucht will der Gevag mit einem Grossverteiler zusammenarbeiten.