Zum Inhalt springen

Header

Navigation

Legende: Audio Gemeinde Samnaun stimmt für Skigebietserweiterung abspielen. Laufzeit 01:45 Minuten.
01:45 min, aus Regionaljournal Graubünden vom 16.12.2018.
Inhalt

Abstimmung in Samnaun Deutliches Ja für Skigebietserweiterung

  • Die Zustimmung erfolgte mit 276 zu 123 Stimmen.
  • Die Anlagekosten werden auf total 90 Millionen Franken geschätzt.

Von den insgesamt vier neuen Bahnen erschliessen zwei bereits bestehende Pisten besser, zwei neue Sesselbahnen sollen zusätzliches Gelände für Wintersportler nutzbar machen. Umgesetzt werden sollen die Pläne in den nächsten drei bis fünf Jahren.

Finanzierung gesichert

Die Anlagekosten werden auf total 90 Millionen Franken geschätzt. 60 Millionen Franken wollen die Bergbahnen Samnaun selbst finanzieren, höchstens 30 Millionen Franken sollen durch eine Aktienkapitalerhöhung hereingeholt werden, zehn Millionen Franken will die Gemeinde in diese Aufstockung einschiessen. Die Erweiterung des Skigebiets ist bereits Teil des regionalen Richtplans.

Bergbahnen sind zufrieden

Mit dieser Erweiterung wollen die Bergbahnen Samnaun in einer der grössten Skiarenen der Alpen ihre Attraktivität steigern, sagt der Direktor der Bergbahnen Samnaun, Mario Jenal, gegenüber dem Regionaljournal.

Wir sind mit dem Resultat sehr zufrieden, weil es ein starkes Zeichen der Stimmbevölkerung ist.
Autor: Mario JenalDirektor Bergbahnen Samnaun

Was ihn am meisten freue, sei die Stimmbeteiligung, die mit 80 Prozent sehr hoch sei. Das sei sehr repräsentativ. Man sei hier vom Tourismus abhänig und das Resultat sei eine gute Basis zum Weiterarbeiten, so Mario Jenal.

Kritik der Umweltverbände

Gegen die Erweiterung gab es im Vorfeld Kritik der Umweltverbände. Wertvolle Naturräume und geschützte Landschaften würden zerstört. Und das Projekt widerspreche dem Seilbahngesetz, ist die Geschäftsführerin von Pro Natura Graubünden, Jaqueline Von Arx, überzeugt. Dort stehe, dass neue Landschaften nicht erschlossen werden dürfen.

Wir werden gegen das Projekt Einsprachen machen, weil es nicht mit dem geltenden Gesetz vereinbar ist.
Autor: Jaqueline Von ArxGeschäftsführerin Pro Natura Graubünden

Die Stimmbevölkerung sagt also Ja zur Erweiterung, aber der Widerstand der Umweltverbände geht weiter.

Schliessen

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

3 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.