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Legende: Audio Chur Tourismus druckt Stadtplan auf Mandarin abspielen. Laufzeit 01:32 Minuten.
Aus Regionaljournal Graubünden vom 22.07.2019.
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Chinesischer Stadtplan Chur setzt auf Touristen aus China

Chinesische Individualreisende und Kleingruppen interessierten sich vermehrt für Orte, die abseits der vom Gruppentourismus überfluteten Orte liegen und deshalb bisher nicht auf der touristischen Landkarte der Schweiz vorhanden waren, schreibt Chur Tourismus in einer Mitteilung. Damit werde auch Chur zunehmend attraktiv für chinesische Gäste. Ziel von Chur Tourismus sei es deshalb, vermehrt vom Wachstum der chinesischen Individualreisenden zu profitieren.

Informationen auf Chinesisch

Chur Tourismus hat dafür unter anderem einen Stadtplan von Chur komplett neu für den chinesischen Markt aufgesetzt und in Mandarin übersetzt. Der chinesische Stadtplan werde zusammen mit Image-Fotos aber auch gezielt im Vorfeld eingesetzt, damit sich Reiseveranstalter aus China ein besseres Bild von Chur und dem Angebot in der Region machen könnten, heisst es in der Mitteilung weiter.

Ausschnitt aus dem Churer Stadtplan auf chinesisch.
Legende: Ausschnitt aus dem Stadtplan von Chur Tourismus in chinesicher Schrift (Mandarin). ZVG

Weitere Massnahmen

Um gezielt chinesische Gäste auf Chur aufmerksam zu machen, hat die Churer Tourismusorganisation in Zusammenarbeit mit dem Churer Hotel-Verband zudem Anfang 2019 Kooperationen mit drei Organisationen abgeschlossen: Mit China Connect, Schweiz Tourismus sowie der Rhätischen Bahn.

Auch Bündner Hotel-Verband plant China-Offensive

Der Bündner Hotel-Verband will mehr chinesische Touristen ins Bündnerland holen. Gemäss dem Verband gibt es viel Potenzial, das man bis jetzt aber noch nicht ausgeschöpft hat. Das Ziel: Bis in fünf Jahren sollen rund viermal so viele chinesische Gäste im Kanton Graubünden übernachten wie bisher. Von 44’000 Logiernächten im 2017 auf über 100'000 im Jahr 2023.

Gemäss Chur Tourismus verzeichnete der Bündner Hauptort in den letzten Jahren ein stetiges Wachstum an Logiernächten aus China, wenn auch noch auf bescheidenem Niveau. Die Nachfrage aus China sei aber seit einiger Zeit stark zunehmend.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Walter Schmid  (W. Schmid)
    Hoffe doch sehr, dass unsere Klimaschützer in Bundesbern, sollten sie für UNS Schweizer ( 9 Millionen Volk) eine Ticketpreis-Erhöhung durchsetzen, sie auch jeden ausländischen Gast (China 1.4 Milliardenvolk) bei der Landung in Zürich den Ticket-Klimaaufpreis einfordern. Ausgenommen sie bezahlen die CO2 Steuer schon in ihrem Heimatland. Ansonsten fühle ich mich mehr als schikaniert, nein es wäre Diskriminierung.
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  • Kommentar von Samira Amgarten  (S Amgarten)
    Liebe Churer Tourismusverantwortliche, macht euch schon mal darauf gefasst, dass in ein paar Jahren ein riesiges Geklöne in der Bevölkerung herrscht. Heute kann man Tourismus nicht mehr nach Belieben ankurbeln, sondern er sollte dann für die Bevölkerung auch noch unsichtbar sein. Viel Erfolg bei diesem Spagat. Herzliche Grüsse aus Luzern, wo sich die Bevölkerung im Kanon über "overtourism" beklagt und den Tourismusverantwortlichen die Arbeit schwer macht.
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    1. Antwort von Albert Planta  (Plal)
      Fragen sie mal die Luzerner Bijoutiers und Mitarbeiter, ob sie mit dem sogenannten "Oubertourism" nicht einverstanden sind.
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