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Ankunft des Corona-Virus: Nur eine Frage der Zeit
Aus Regionaljournal Graubünden vom 24.02.2020.
abspielen. Laufzeit 02:59 Minuten.
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Coronavirus in Italien Keine Verdachtsfälle in der Ostschweiz

«Wir haben keine Kenntnis von einem bestätigten Fall in der Ostschweiz. Es würde mich aber nicht überraschen, wenn es in den nächsten Tagen einen solchen geben würde.» Das sagt der Infektiologe Pietro Vernazza vom Kantonsspital St. Gallen.

Die Bündner Behörden haben sich in Haldenstein bei Chur wegen des Coronavirus zu einer Lagebeurteilung getroffen. Der Grenzkanton sei vorbereitet, Massnahmen zu treffen, hiess es.

Bereit Massnahmen zu treffen

Der Leiter des Bündner Gesundheitsamtes, Rudolf Leuthold, habe sich zusammen mit der Kantonsärztin, Marina Jamnicki, und den zuständigen Dienststellenleitenden über die neuesten Entwicklungen ausgetauscht, teilte die Standeskanzlei mit. Sie stünden in engem Kontakt mit dem Bundesamt für Gesundheit sowie mit den Nachbarkantonen.

RhB erhöht die Vorsichtsmassnahmen

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Die Rhätischen Bahn, welche von Tirano ins Puschlav und weiter ins Engadin fährt, hat ihre Vorsichtsmassnahmen erhöht. Laut der Mediensprecherin Yvonne Dünser sind die Hygienemassnahmen intensiviert worden. Es seien beispielsweise Desinfektionsmittel beschafft worden. «Wir sind im Austausch mit der Stadt Tirano», sagt Yvonne Dünser auf Anfrage weiter.

Generell richtet sich die ÖV-Branche nach den Weisungen des Bundesamtes für Gesundheit. Weil dieses bis anhin keinen Handlungsbedarf sieht, fahren alle Züge normal.

Graubünden sei vorbereitet, Massnahmen zu treffen, hiess es weiter. Leuthold nannte auf Anfrage als Beispiel einer solchen Massnahme, dass in einem bestätigten Krankheitsfall die Kontaktkette der betroffenen Person sofort zurückverfolgt werden könne.

Keine bestätigen Krankheitsfälle

In der Schweiz hat sich noch niemand mit dem Corona-Virus angesteckt, bestätigt der Bund. Dieser hat für die Ostschweizer Kantone keine zusätzlichen Massnahmen beschlossen.

Wir haben keine Kenntnis von einem bestätigten Fall in der Ostschweiz.
Autor: Pietro VernazzaChefarzt Infektiologie am Kantonsspital St. Gallen

Der Infektiologe Pietro Vernazza vom Kantonsspital St. Gallen empfiehlt, gut auf die Hygiene zu achten.

Bund und Kantone seien darauf vorbereitet, falls das Virus auch bei Personen in der Schweiz nachgewiesen werde, sagte Bundesrat Alain Berset an einer Medienkonferenz. «Die Koordination zwischen dem Bund und den Kantonen läuft gut.» Er sei auch laufend in Kontakt mit den italienischen und anderen ausländischen Behörden.

Die Vorbereitungen laufen

Die Behörden der Ostschweizer Kantone beobachten die Lage genau. Die Vorbereitung auf das Corona-Virus sieht aber unterschiedlich aus. Der Kanton Thurgau beispielsweise hat einen Fachstab ins Leben gerufen, um auf die neue Virus-Erkrankung vorbereitet zu sein.

Regionaljournal Graubünden, 17:30 Uhr; kelk

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Ringo Noki  (Rinok)
    Was für Massnahmen denn zb? Atemschutzmasken sind vom de facto weltweiten Monopolisten nicht lieferbar. Die sieht man dafür auf jedem Pressefoto aus China oder Italien. Nun, man kann ja auch ein Tuch vors Gesicht binden. Der Verstoss gegen das Vermummungsverbot ist da wohl das kleinere Übel...
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