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Das sagen die CVP-Parteifüchse zur möglichen Fusion
Aus Regionaljournal Ostschweiz vom 16.06.2020.
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CVP-Politfüchse befragt Nicht alle halten Parteifusion für geschickten Schachzug

Die BDP will mit der CVP fusionieren. Das zeigt eine Umfrage bei den Parteimitgliedern. Deshalb wird auf nationaler Ebene intensiver über einen Zusammenschluss diskutiert. Die CVP-Parteispitze in Bern gibt sich in dieser Frage sehr offen. Die Parteistrategen reden bereits von einer neuen, starken Mittepartei - und das mit neuem Namen.

Das löst bei CVP-Exponenten in Graubünden unterschiedliche Reaktionen aus. Parteipräsident Stefan Engler äussert sich sehr skeptisch. Eine über 100-jährige Geschichte - und vor allem auch das „C“ im Namen - einfach so aufzugeben, könnte seiner Ansicht nach kontraproduktiv sein. Dann nämlich, wenn sich enttäuschte BDP- und CVP-Mitglieder politisch anderweitig orientieren.

FDP gleich auch noch mit ins Boot holen

Keine solchen Befürchtungen hegt CVP-alt-Regierungsrat Alois Maissen. Vielmehr hält er einen Zusammenschluss für einen geschickten Schachzug. Man rede zwar immer von den grossen Unterschieden zwischen der katholischen CVP und der reformierten BDP, dabei gebe es mehr Gemeinsamkeiten als man meine, das habe er während seiner Amtszeit bei Volksabstimmungen immer wieder festgestellt, sagt Maissen.

Wenn es nach ihm geht, könnte gleich auch noch die FDP mit ins Boot geholt werden. Und zwar um eine starke Mitte gegen links und rechts zu bilden.

Manche würden sich im Grab umdrehen.
Autor: Theo MaissenAlt-Ständerat

Eine starke Mitte, das will auch ein anderer Maissen - Theo Maissen. 16 Jahre lang sass er für die CVP im Ständerat. Auf die mögliche Fusion angesprochen sagt er: «Leute, die in den 30er, 40er-Jahren in der katholisch konservativen Partei politisiert haben, würden sich im Grab umdrehen.» Auch er persönlich sei gegen einen Zusammenschluss. Allerdings nicht aus geschichtlichen Gründen, sondern weil es bessere Lösungen gebe. Sein Motto: «getrennt marschieren, vereint schlagen.» Heisst, die Mitteparteien müssten noch verstärkter zusammenarbeiten.

Regionaljournal Graubünden, 17:30 Uhr.;

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