Zum Inhalt springen

Graubünden Erstmals ein Wolf in der Bündner Herrschaft

Wölfe lassen sich in Graubünden in immer mehr Regionen blicken. Neu auch in der Bündner Herrschaft, bei Maienfeld. Ein Wolf ist Anfang Woche in ein Gehege mit rund 25 Schafen eingedrungen. Dabei hat er drei Lämmer und ein Schaf gerissen.

Legende: Video Bündner Wölfe sind im ganzen Kanton aktiv abspielen. Laufzeit 2:11 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 21.03.2014.

Die Lämmer wurden fast vollständig aufgefressen. Vom Schaf frass das Grossraubtier nur wenig, wie Hannes Jenny, Wildbiologe beim Bündner Amt für Jagd und Fischerei, zu einem Bericht in der Lokalzeitung «Prättigauer und Herrschäftler» sagte. Zwei weitere Schafe wurden am Hals erheblich verletzt. Die kleine Herde war gut durch einen Elektrozaun geschützt.

Woher der Wolf kam, ist unklar. Es kann sich laut Jenny durchaus um ein Tier aus dem Calanda-Rudel handeln. Dessen übliches Territorium reicht bis ins st. gallische Pfäfers, das direkt gegenüber Maienfeld auf der anderen Seite des Rheins liegt.

Der Fluss stellt für die Grossraubtiere kein Hindernis dar. Sie durchwaten oder durchschwimmen das Wasser und benutzen auch mal eine Brücke. «Der Wolf findet sich in unserer Kulturlandschaft sehr gut zurecht», erklärte der Wildbiologe. Tierhalter in der Bündner Herrschaft müssten nun Vorsichtsmassnahmen treffen.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

1 Kommentar

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Pia Müller, 9444 Diepoldsau
    Was wollt Ihr eigentlich ?! Zuerst Wölfe eingliedern in eine CH-Natur die es total nicht mehr gibt - und dann die "Bösen" d.h. die unsere viel zu geringe Landschaft benützenden Wölfe einfach abschiessen. Toll. Dasselbe geschieht ja auch schon mit dem Bär. Welche "Naturinstitution und Forschung" verdient wohl mit dieser Art von Raubtier-Hege (zu) viel Geld ??!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen