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Graubünden «Es wird wohl auch in Graubünden mehrere Wolfsrudel geben»

Helene Möslinger ist im deutschen Bundesland Sachsen Ansprechsperson für Wolfsfragen. Dort leben 13 Wolfsrudel. In Chur weilte sie für einen Vortrag zum Nebeneinander von Tier und Mensch.

Die Skepsis der Bevölkerung in der Region Lausitz war zu Beginn gross, als sich im Jahr 2000 das erste Wolfsrudel niederliess. Inzwischen haben sich zwölf weitere Rudel gebildet und die Bevölkerung scheint sich mit den Tieren arrangiert zu haben.

«Die Menschen haben gemerkt, dass sie der Wolf in ihrem Alltag nicht einschränkt», sagt Möslinger im Gespräch mit dem «Regionaljournal Graubünden» von Radio SRF 1. Sie gingen weiterhin in den Wald fahrradfahren oder Pilze sammeln.

Möslinger glaubt, dass sich in Zukunft auch in Graubünden neue Wolfsrudel bilden werden. Die Jungtiere des Calanda-Rudels werden sich wohl ihre eigene Region aussuchen und dort eine eigene Familie gründen.

3 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Wittwer, Thun
    Ein Wolfsrudel, zwei Wolfsrudel usw. Ein jedes Rudel braucht etwa 200-300 Quadratkilometer Platz zum überleben. Wie viele "fressbare Tiere" muss es wohl in diesem Gebiet haben? Zählt sie jemand, damit nicht plötzlich der Mensch auf dem Speisezettel der Raubtiere landet? Wo ist die Politik, die eine Volksabstimmung verlangt? Ich bin überzeugt, dass das Schweizer Volk diese Raubtiere nicht will. Bär und Wolf bringen uns sehr grosses Leid und Tod. Es ist Zeit für unseren Frieden etwas zu tun. Danke
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  • Kommentar von Elisabeth Hasler, Zürich
    Über alles kann hierzulande abgestimmt werden, dank direkter Demokratie. Bei den Wölfen und Bären ist es anders. Da werden die Direktbetroffenen nicht gefragt, die Raubtiere werden der Bergbevölkerung einfach zugemutet und von "Bereicherung" gefaselt - als ob irgendjemand diese Tiere je vermisst hätte. Eigentlich ein absoluter Skandal. Die Kulturlandschaft wird gering geschätzt, die Wildnis und mit ihr das barbarische Töten, der Kampf ums Überleben, begrüsst - tut dem Gewissen des Städters gut.
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    1. Antwort von Urs Gehrig, Montpellier
      Richtig : Die Direktbetroffenen werden nicht gefragt, dazu gehören auch die Bären und Wölfe !
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