ETH soll auf Romanisch-Entscheid zurückkommen

Die Leitung der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich soll ihren Entscheid, die Unterstützung des Lehrstuhls für Rätoromanisch an der Universität Zürich einzustellen, überdenken. Die Bündner Regierung beantragt eine Wiedererwägung.

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Bildlegende: Ab 2018 möchte die ETH der Uni Zürich die 100'000 Franken nicht mehr bezahlen. Keystone

Die ETH will ihre jährliche Beitragszahlung von 100'000 Franken an die Universität Zürich für den romanischen Lehrstuhl per Ende 2018 streichen. Sie könne diesen Entscheid der Hochschul-Leitung nicht akzeptieren und beantrage Wiedererwägung, teilte die Bündner Regierung am Donnerstag mit.

Der Beschluss der ETH schwächt Regierungsangaben zufolge die kantonalen Anstrengungen zur Förderung der Landessprache Rätoromanisch. Davon betroffen sei die Ausbildung von Lehrpersonen für die Volksschuloberstufe, die Mittelschulen sowie diejenige von Personen für die öffentliche Verwaltung und die Medien.