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Folgen des Bündner Baukartells BDP bleibt bei Einerkandidatur

Legende: Video BDP gibt 2. Regierungssitz auf abspielen. Laufzeit 05:11 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 30.04.2018.
Mann mit Brille
Legende: Jon Domenic Parolini soll für die BDP zumindest den einen Regierungssitz verteidigen. Keystone
  • BDP entscheidet sich für Einerkandidatur mit Jon Domenic Parolini
  • Den zweiten Sitz will die Partei nach dem Rücktritt von Andreas Felix als Regierungskandidat nicht verteidigen
  • Der zweite Sitz ist damit verloren

Die Geschäftsleitung der BDP Graubünden hat den Entscheid, vom Freitagabend mit nur einem Kandidaten anzutreten überprüft, wie die Partei mitteilt. Sie hat entschieden, dass Jon Domenic Parolini als einziger Kandidat der BDP Graubünden die Wahlen in die Regierung bestreiten wird.

«Die BDP Graubünden ist zum Schluss gekommen, dass in der verbleibenden Zeit der Aufbau einer seriösen Ersatzkandidatur für Andreas Felix nicht möglich ist», heisst es weiter.

Am Freitag hatte Andreas Felix seine Regierungsratskandidatur zurückgezogen. Er war als Geschäftsführer des Bündner Baumeisterverband in Kritik geraten, nachdem die Weko vergangene Woche ihre Untersuchungsergebnisse im Zusammenhang mit illegalen Preisabsprachen veröffentlicht hatte.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Bolliger (rolf.bolliger@quickline.ch)
    Die Wahl des noch übrig gebliebenen BDP-Kandidaten (Parolini) ist noch lange nicht im "Trockenen"! Die Stimmbürger(innen) sind bei solchen Wirtschafts-Kriminalfällen sehr nachtragend! Solche "Reaktionen an den Wahlurnen" kann jede Partei treffen! Schadenfreude ist wohl fehl am Platze! Nur, diese "Anstandspartei" hat nach der Pensionierung ihrer "Leitfigur", alt-Bundesrätin Widmer-Schlumpf, einen schweren Stand! Warum dies so ist, muss sich die "SVP-Hasser-Partei" selber fragen und analysieren!
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  • Kommentar von Denise Casagrande (begulide)
    Es ist absolut irrelevant, welcher politischen Partei eine Person angehört!! Die effektive ""EIGNUNG"" muss ausschlaggebend sein (Test: Charakter, Persönlichkeit, LEUMUND), neben den geforderten fachlichen Fähigkeiten!!
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  • Kommentar von Daniele Schranz (CWL Media Group)
    Wenn die Politik in dieser Region darauf Wert legt Glaubwürdigkeit zurück zu erobern sollte besser auch Herr Parolini seinen Stuhl räumen und so den Weg für eine bessere und unvoreingenommene Zukunft für die Region verfolgen, statt wie im Kindergarten zu streiten und täubeln "der Sitz gehört meiner Partei""Nein meiner Partei" Etc.
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