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Bund bewilligt Abschuss von zwei Calanda-Wölfen
Aus Schweiz aktuell vom 21.12.2015.
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Graubünden Jäger dürfen Calanda-Jungwölfe abschiessen

Das Bundesamt für Umwelt gibt zwei Jungwölfe aus dem Calandarudel zum Abschuss frei. Gejagt werden dürfen sie bis Ende März.

Ende November 2015 hatten die Kantone St. Gallen und Graubünden beim Bundesamt für Umwelt benatragt, dass Wölfe des Calandarudels abgeschossen werden dürfen. Die Begründung: Die Tiere würden zunehmend die Scheu vor Menschen verlieren und in Siedlungen auftauchen. Mit dem Abschuss zweier Jungwölfe wollen die Kantone eine Verhaltensänderung des Rudels bewirken.

Abschuss bis Ende März erlaubt

Das BAFU hat entschieden, dass die zwei Jungwölfe aus dem Calandarudel abgeschossen werden dürfen. Die Entscheidung basiert auf der Jagdverordnung. Die Kantone St. Gallen und Graubünden haben am Montag nach dem Entscheid eine Abschussverfügung erlassen. Demnach dürfen die beiden Jungwölfe bis am 31. März 2016 abgeschossen werden.

Weitere Auflagen für den Abschuss:

  • Die Wölfe dürfen nur von den Mitarbeitern der Kantone (St. Gallen und Graubünden) mit Jagdbewilligung geschossen werden
  • Der Abschuss muss in Siedlungsnähe erfolgen
  • Die Wölfe dürfen nur während der Aktivitätszeit des Menschen, sprich zwischen 6 Uhr und 22 Uhr geschossen werden

Die Umweltverbände WWF St.Gallen und Graubünden prüfen derzeit die Fakten und überlegen sich dann rechtliche Schritt einzuleiten. Den Abschuss zu verhindern dürfte allerdings schwierig sein, denn der Kanton St. Gallen hat eine aufschiebende Wirkung entzogen.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von W. Ineichen  (win)
    Zum Weihnachtsschmaus für die Jäger mal ein Wolfsbraten
  • Kommentar von Felice Limacher  (Felima)
    Als ob das die Wölfe dazu bringen würde sich nicht mehr in der Nähe von menschlichen Behausungen aufzuhalten. Das war ja der ursprüngliche Grund. Lächerlich. Einmal mehr muss ich feststellen, dass die "Verantwortlichen" der Kanton nicht der Hauch einer Ahnung haben, wie sie mit Wildtieren umzugehen haben. Auch dies ist ein klassischer Spiegel unserer Gesellschaft.