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Jugendbewegung Chur Die Köpfe hinter dem Bündner Klimastreik

Legende: Audio Die Organisatorinnen der Klimastreiks über Ziele und Ideen. abspielen. Laufzeit 20:34 Minuten.
20:34 min, aus Regionaljournal Graubünden vom 18.02.2019.

Sina Menn (18), Gianna Catrina (17) und Rosalina Müller (17) gehören zu den aktivsten Schülerinnen der Kantonsschule Chur in Sachen Klimastreiks. Bei ihrem Entschluss, die Sache an die Hand zu nehmen, habe die schwedische Schülerin Greta Thunberg eine wichtige Rolle gespielt. «Sie ist eine Inspiration für uns», sagt etwa Rosalina Müller.

Greta Thunberg hat ausgesprochen, was ich auch schon lange sagen wollte.
Autor: Gianna CatrinaMitorganisatorin Klimastreiks

Auffallend ist, dass rund um die Klimastreiks meist nur von Gymischülerinnen und Gymischülern gesprochen wird. Tatsächlich seien andere junge Erwachsene, etwa solche, die eine Lehre machen, weniger vertreten in der Bewegung. Die drei würden dies aber gerne ändern und haben deshalb auch schon an der Gewerblichen Berufsschule in Chur Werbung gemacht.

Jugendliche aus der ganzen Schweiz treffen sich

Am kommenden Samstag treffen sich die Organisatorinnen und Organisatoren der Klimastreiks in verschiedenen Schweizer Städten in Bern. Dabei will man unter anderem konkrete Ziele formulieren, aber auch besprechen, wie man verhindern kann, dass die Bewegung ins Stocken gerät.

«Eine Forderung ist, dass der CO2-Ausstoss in der Schweiz bis 2030 auf Null gesenkt wird», so Sina Menn über die Ziele. Aber auch in Chur wolle man konkret werden. Die drei jungen Frauen versuchen derzeit unter anderem, einen Vorstoss in den Churer Gemeinderat zu bringen.

Ich habe mir vorgenommen, nicht mehr zu fliegen. Gerade Kurzflüge sind sehr umweltschädlich.
Autor: Rosalina MüllerMitorganisatorin Klimastreiks

Seit Beginn der Klimastreiks hätten die drei auch ihre persönliche Lebensweise geändert. Gianna Catrina beispielsweise sagt: «Ich versuche, mich vor allem regional zu ernähren und auf tierische Produkte zu verzichten.» Sina Menn schliesst sich dem an und ergänzt: «Ich benutze den öffentlichen Verkehr oder das Velo und mache mir Gedanken über meinen Konsum.»

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Haller Hans (H.Haller)
    «Wir wollen, dass ihr in Panik ausbrecht» - Okey kein Problem, gebt denen alles wonach sie streben und verlangen 1:1 umsetzen. Die Panik stellt sich dann schnell mal ein. Ach ja, wenn man schon dabei ist. Man könnte auch Parkverbote, Zufahrtsverbote bei Skiliften einführen, oder gleich ganze Regionen mit einem generellen Fahrverbot belegen. Auch bei Shopping-Center, Bahnhöfen, Kinos, Theater, Fussballplätzen usw. die Parkplätze im Umkreis von mindestens 500 Meter abschaffen wäre zu überlegen.
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  • Kommentar von Andreas Müller (Hugh Everett)
    Weltweit sind über 8000 Kohlekraftwerke in Betrieb, 1400 sind in Planung. Die Klimaprotokolle nehmen den weltweiten Schiff- und Flugverkehr aus, da diese international sind und nicht über länderspezifische Reglungen erfasst werden können. Und in der Schweiz hat sich die 17jährige Gianna vorgenommen keine Kurzstreckenflüge mehr zu absolvieren. Grundsätzlich müssten sich die Klimastreikerinnen erst mal über die Dimensionen des Problem klar werden. Ob Gianna fliegt oder nicht ist nicht relevant.
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    1. Antwort von Haller Hans (H.Haller)
      Lasst sie doch Fordern und gebt denen was sie Fordern. Nur nicht dagegenhalten, lasst sie mal so richtig rein laufen in all das was sie fordern und verlangen. "Nur durch Schaden wird man klug." Eine bessere Ausbildung kann man diesen Jugendlichen wirklich nicht mehr angedeihen lassen. (smile) - Also hopp und drauf los, keine falschen Hemmungen.
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    2. Antwort von Boris Lasser (BorisLasser)
      Da muss ich Ihnen leider recht geben. Viele Menschen haben immer noch das Gefühl, dass der Flugverkehr für alles verantwortlich ist. Dieser trägt jedoch lediglich 3% des weltweiten Co2 Austosses bei. Wenn wir nicht schleunigst auf erneuerbare Energien setzen, bringen uns auch alle diese Elektrofahrzeuge nichts, da der Energiesektor (z.B. RWE) Unmengen an Co2 verschleudert. Aber der gute Gedanken der Jungen ist da, darauf lässt sich aufbauen und Hoffnung für die Zukunft schüren.
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