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Ein Gemeindehaus, zwei Philosophien.
Aus Regionaljournal Graubünden vom 25.03.2020.
abspielen. Laufzeit 02:33 Minuten.
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Misstöne in der Amtsstube In St. Moritz prallen zwei Welten aufeinander

Der Gemeindevorstand und der Präsident Christian Jott Jenny scheinen unterschiedliche Ansichten über die Amtsführung zu haben.

Hier der Entertainer und Neo-Politiker, dort teilweise gestandene Lokalpolitiker: die Meinungen über die korrekte Führung der Gemeinde gehen auseinander. Das belegt ein internes Schreiben des Gemeindevorstands von St. Moritz, das dem Regionaljournal vorliegt.

Kritisiert wird unter anderem, dass Christian Jott Jenny zu wenig auf der Gemeindekanzlei präsent sei und die Verwaltung nicht so straff führe, wie es sich die übrigen Vorstandsmitglieder vorstellen.

Networking und Repräsentation geht nicht, wenn ich mich den ganzen Tag im Büro einschliessen.
Autor: Christian Jott JennyGemeindepräsident

Zur Präsenz sagt Gemeindevizepräsident Reto Matossi: «Es braucht etwas mehr Präsenz im Gemeindehaus, um die Verwaltung zu führen.» Christian Jenny sieht das anders. Networking und Repräsentation sei aus dem Büro nun mal nicht möglich.

Das zeigt: Während sich Christian Jenny auch als Botschafter von St. Moritz versteht, und diese Rolle gerne auslebt, hätte die Exekutive gerne einen Präsidenten, der vermehrt verwaltet.

Aussprache und Hilfe vom Kanton

Am Montag haben sich die beiden Seiten darüber ausgesprochen. Man sei einem gemeinsamen Weg ein Stück weit näher gekommen, sagt Vizepräsident Reto Matossi. Dennoch: der Vorstand hat auch schon das Bündner Amt für Gemeinden um Unterstützung gefragt. Dieses soll mithelfen, die Differenzen zu bereinigen.

SRF1, Regionaljournal Ostschweiz, 06:32 Uhr;

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Peter P. Odermatt  (Peter P. Odermatt)
    Das Engadin und speziell St.Moritz benötigt pragmatische, führungsorientierte, saubere Politiker, die wissen was sie wollen und das rasch durchsetzen - vor Ort. Grossmundige Leute sind fehl am Platz. Die Immobilienpreise dort werden zwar so oder so fallen, abgefedert werden kann das aber nur durch eine glaubwürdige Politik. Und da scheint dieser Jenny völlig daneben zu liegen. Bis das nicht ändert, sinkt das Engadin weiter.
    1. Antwort von Albert Planta  (Plal)
      Sein Vorgänger war ein Pragmatiker. Warum wurde er abgewählt?
  • Kommentar von Daniel Bucher  (DE)
    Das war ja absehbar. Ein Opernsänger ist eben kein Verwalter und hat keine Ahnung vom Job als Gemeindepräsident.
  • Kommentar von Peter Müller  (PeRoMu)
    Auch für Aussenstehende war rasch erkennbar: Ch. J. Jenny passt nicht an die Spitze einer politischen Exekutive - weder in St. Moritz noch anderswo. Viele nehmen ihn als arroganten 'Klugscheisser' und 'Schnorrer' wahr. Ich gehe jede Wette ein, dass er in Kürze nicht mehr im Amt sein wird.