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Legende: Audio «Wollen keine Parteien angreifen, die uns nahestehen.» abspielen. Laufzeit 04:14 Minuten.
Aus Regionaljournal Graubünden vom 03.05.2019.
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Nationale Wahlen BDP liebäugelt mit FDP und CVP

Die Bündner BDP steigt mit zwei Listen in den Wahlkampf für die Nationalratswahlen. Das Ziel ist klar: den Sitz von Duri Campell verteidigen. Der nationale Negativtrend der BDP macht dem kantonalen Präsidenten Beno Niggli keine Sorgen: «In Graubünden hat die BDP noch grossen Rückhalt.»

Im vergangenen Jahr musste die Partei allerdings einen Dämpfer einstecken: einen der beiden Sitze im Regierungsrat hat sie verloren. Dies nachdem Kandidat Andreas Felix seine Kandidatur wegen den Misstönen rund um das Baukartell zurückgezogen hatte.

Ständeratswahlen ohne BDP

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Eine Kandidatur für den Ständerat komme für die BDP nicht infrage, so Beno Niggli: «Wir haben darüber diskutiert und uns dagegen entschieden.» Man wolle die beiden Bisherigen, Stefan Engler (CVP) und Martin Schmid (FDP), nicht angreifen. Dies im Gegensatz zur SP, die Jon Pult ins Rennen schickt. Eine Ständeratskandidatur überlegt sich auch die SVP.

«Das war ein Einzelfall und ich denke nicht, dass die Wählerschaft eine Verbindung zwischen BDP und Baukartell sieht. Wir haben uns ganz klar davon distanziert», so Niggli.

Bis am 5. August haben die Parteien Zeit, über Listenverbindungen zu diskutieren. Bei der BDP scheint man mit der FDP und der CVP gemeinsame Sache machen zu wollen, sagt Beno Niggli: «Das haben wir bei den letzten beiden Wahlen so gemacht und erste Gespräche laufen derzeit.»

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Bolliger  (jolanda)
    Vor ein paar Tagen bekamen wir NEWS-Leser den Eindruck, die BDP wolle sich vermehrt den Grünen und all jenen, die dem einseitigen "Rahmenabkommen" der EU beitreten wollen, an den Hals werfen! Jetzt möchten die gleichen "Anstandspartei-Soldaten" (wenigsten jene im Bündnerland!) eine Listenverbindung mit der FDP und CVP erreichen, um den vollständigen "Absturz" (verschwinden der Partei BDP) doch noch verhindern zu können! Ob das die "noch treuen" BDP-Wähler goutieren werden, wird sich bald zeigen!
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  • Kommentar von Jürg Brauchli  (Rondra)
    Ja klar, was bleibt der BDP auch anderes übrig, um nicht noch schneller unterzugehen.
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