Zum Inhalt springen
Inhalt

Preisabsprachen Wichtige Aussprache im Unterengadin

Legende: Audio Baustelle bei Scuol (Symbolbild) abspielen. Laufzeit 03:09 Minuten.
03:09 min, aus Regionaljournal Graubünden vom 30.01.2019.
  • Bereits anfangs Jahr hat der Präsident der Unterengadiner Gemeindepräsidenten Alarm geschlagen: Seit dem Kartellskandal habe der Kanton kaum noch öffentliche Aufträge für Strassen ins Engadin vergeben.
  • Morgen wollen sich die Gemeindepräsidenten und der zuständige Regierungsrat Mario Cavigelli zu einer Aussprache treffen.
  • Der Präsident der Unterengadiner und Münstertaler Gemeindepräsidenten, Victor Peer, spricht von rund 26 Millionen Franken, welche der Kanton im letzten Jahr nicht in die Infrastruktur des Engadins investiert habe.
  • Er habe Aufträge zwar wie gewohnt ausgeschrieben, dann aber nicht an die lokalen Firmen vergeben.

Die Gemeindepräsidenten möchten von Bauchef Mario Cavigelli wissen, aus welchen Gründen die Aufträge ausbleiben, und wie der Kanton sicherstellen will, dass die öffentliche Infrastruktur auch in Zukunft in der Region erhalten bleibt.

Diese und ähnliche Fragen hätten sie bereits in Form eines Briefes nach Chur geschickt, heisst es bei den Gemeindepräsidenten. Schriftliche Antworten hätten sie aber nie erhalten. Danach hätten die Grossräte der Region um ein Treffen angehalten bei Mario Cavigelli.

Am Donnerstag, 31. Januar, ist es nun soweit: am Nachmittag kommt es zur Aussprache zwischen den Parteien. Erst nach diesem Treffen will auch der zuständige Regierungsrat Stellung beziehen. Wann genau die Öffentlichkeit informiert wird, ist noch offen.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

2 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Christian Mueller (Christian Mueller)
    Selbst schuld. Jahrelang sind die grosszügig ausbezahlten gelder des kantonalen Finanzausgeliches in einem 'bedingungslosen Grundeinkommen für lokale Baufirmen' versickert. Die Gemeindepräsidenten täten gut daran, selbst Vorschläge zu machen, wie in Zukunft keine Korruption mehr herrscht. Die 26 Millionen scheinen nicht 'nicht investiert worden' zu sein, sie wurden einfach nicht für Phantasie-Arbeiten ausbezahlt. (Oder die Bestechung von Gemeindepräsidenten...)
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Samuel Nogler (semi-arid)
      Mit Korruption und Bestechung hatte dies nichts zu tun. Die entsprechenden Firmen wurden zur Verantwortung gezogen (oder werden, sobald der Gerichtsfall abgeschlossen ist), der Grossteil des Geldes ist nicht durch die Absprache "verloren" gegangen, sondern es wurde verbaut.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen