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Graubünden Pro Natura will Wanderer im Calandagebiet schützen

Um die Herden vor dem Wolf zu schützen, werden im Calandagebiet in den Kantonen Graubünden und St. Gallen Herdenschutz-Hunde eingesetzt. Weil diese für Wanderer zum Problem werden können, veranstaltet Pro Natura Exkursionen.

Herdenschutz-Hund
Legende: Pro Natura veranstaltet auch in anderen «Wolfsgebieten» entsprechende Exkursionen. Keystone

Herdenschutz-Hunde wurden ausgebildet, um die Herde vor Feinden zu schützen. Das seien in erster Linie Wölfe und streunende Hunde, sagt Mirjam Balmer von Pro Natura. «Es ist für den Hund nicht ganz einfach zwischen Freund und Feind zu unterscheiden.» Deshalb gab es auch schon Zwischenfälle mit Wanderern.

Die Exkursion von Pro Natura im Calandagebiet soll solche Vorfälle künftig verhindern. Sie ist für Wanderleiter gedacht. Diese sollen ihren Kunden das Wissen über Herdenschutz-Hunde weitergeben.

«Ruhig bleiben und den Hund nicht bedrohen», rät Balmer, wenn ein Hund auf einen Wanderer zukommt. Im Normalfall würde sich dann auch der Hund beruhigen und man könne langsam an der Herde vorbeigehen. So sei ein Nebeneinander von Wolf, Hund und Mensch problemlos möglich.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von hugi robert, 7162 tavanasa
    es ist schon ein verhältniss blödsin in einem so dicht besiedelten gebiet so viel Geld ausgeben nur wegen den wölfen.und den Bauern wird immer mehr gekürzt .wollen mal schauen wen die Landschaft nicht mer gepflegt wird ob dan die turisten auch noch kommen
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  • Kommentar von Werner Eggenberger, 9472 Grabs
    Hunde können auf den Schutz von Schafen vor Wölfen abgerichtet werden.Das ist gut so.Warum werden die Hunde nicht auch darauf vorbereitet den Menschen (Wanderer) als ungefährlich,harmlos als Freund) anzusehen? Ich bin mir sicher dass dies problemlos möglich ist! Sind Wanderer in gewissen Kreisen schlicht nicht willkommen.
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    1. Antwort von Kurt Anliker, Schafhirt, Kt. St.Gallen
      Die Sache wird immer falsch kommuniziert: die Hunde werden nicht speziell abgerichtet sondern haben von Natur aus einen starken Schutztrieb gegen alles Fremde auf ihrem Territorium. Man kann die Hunde menschenbezogen erziehen, aber das wurde in der Schweiz fälschlicherweise bisher nie so gewollt (man lernt jetzt langsam um). Aber auch menschenfreundlich erzogene Hunde können Menschen die falsch reagieren (wegrennen, mit Stöcken schlagen, Steine werfen, schreien etc) angreiffen
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  • Kommentar von Theres, Schmid
    Die Hunde schützen die Schafe, Pro Natura schützt die Wanderer und das nur, damit ein paar Wölfe in der Schweiz umher streifen können. Es ist ein fertiger Blödsinn in einem so dicht besidelten Land Wölfe anzusiedeln.
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