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Zu hohe Hürden für Wind-Skilift
Aus Regionaljournal Graubünden vom 30.07.2019.
abspielen. Laufzeit 02:17 Minuten.
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Projekt gescheitert Windenergie-Skilift in Feldis wird nicht realisiert

Es hätte laut den Projektverantwortlichen der erste Windenergie-Skilift der Welt werden sollen. Jahrelang wurde geplant und gearbeitet, nun wurde das Projekt abgebrochen.

Die Hürden seien zu gross, schreiben die Sesselbahn und Skilifte Feldis AG und die Gemeinde Domleschg in einer gemeinsamen Mitteilung.

Das Richtplanverfahren ist eine grosse Sache mit unkalkulierbaren Risiken.
Autor: Andreas FotschSesselbahn und Skilifte AG, Feldis

Auf ein solches Experiment könne man sich als kleines Skigebiet nicht einlassen. «Das Richtplanverfahren ist eine grosse Sache mit unkalkulierbaren Risiken», sagt der Verwaltungsratspräsident der Sesselbahn und Skilifte AG, Andreas Fotsch.

Geplant gewesen wäre ein rund 500 Meter langer Lift mit sieben Masten. Auf den obersten drei wären Windräder gestanden. Diese hätten das gesamte Skigebiet mit Strom versorgt. Die Verantwortlichen hatten mit Kosten von knapp zwei Millionen Franken gerechnet.

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11 Kommentare

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  • Kommentar von Jürg Brauchli  (Rondra)
    Windenergie hat ganz einfach zuwenig Effizienz. Man schaue sich die Daten der Spezialisten an.
    1. Antwort von Daniel Bucher  (DE)
      Alleine die Herstellung eines Windrads benötigt 150 Tonnen Kohle oder entsprechende andere Energie. Zu einem grossen Teil der Zeit stehen die Windräder still oder sind wegen technischen Defekten ausgefallen. Sieht man bei vielen WIndparks im Ausland. Bis zu 20 % funktionieren auch bei Wind nicht. Das wollen die Ablehner nicht wahrhaben.
  • Kommentar von Jean-Philippe Ducrey  (Jean-Philippe Ducrey)
    Gut so. Die Biodiversität hätte zu fest gelitten für etwas, was nichts bringt.
  • Kommentar von René Balli  (René Balli)
    Mit einem Wind betriebenen Skilift hat man noch nichts gewonnen. Skifahren wird in Zukunft das kleinste Problem sein.