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Ressort La Sassa Ein kleiner Schritt für ein grosses Projekt

Anfang Oktober haben die Investoren das Baugesuch eingereicht für ein Ferienressort im Münstertal. Während der Einsprachefrist ist lediglich eine Einsprache eines Anwohners eingegangen. Auch die Umweltverbände haben sich geäussert. Sie stören sich an einer geplanten Waldrodung.

Das Projekt

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Im Münstertal soll ein Ferienressort mit vier Gebäuden und 212 Betten erstellt werden. 30 Millionen Franken möchte die Architekten- und Immobilienfamilie Domenig mit Sitz in Chur in dieses Projekt investieren. Das Geld fliesst aber nur, wenn die Münstertaler im Gegenzug eine neue Seilbahn vom Ressort in Skigebiet am Ofenpass bauen. In mehreren Abstimmungen hat sich die Bevölkerung für das Projekt ausgesprochen.

Konzessiongesuch für Seilbahn geht nach Bern

Nun liegt der Ball bei den Projektpromotoren im Münstertal. Sie müssen nun das Konzessionsgesuch vorwärts treiben. «Noch in diesem Monat werden wir das Gesuch für eine neue Bahn nach Bern schicken», sagt Hans Rupp, einer der Promotoren im Tal. Das zuständige Bundesdepartement (UVEK) wird das Gesuch prüfen. Ein Entscheid wird frühestens in sieben bis neun Monaten erwartet.

Häuser mit Steinfassade
Legende: Visualisierung Projekt La Sassa Domenig Architekten

Kritik von Umweltverbänden

Die Umweltverbände haben sich seit Beginn kritisch gegen das Projekt geäussert. Juristisch können sie sich aber erst zu einem späteren Zeitpunkt gegen den Ausbau des Skigebietes wehren. Dies werde man auch tun, sagt Jacqueline von Arx von Pro Natura: «In Zeiten des Klimawandels hat dieser Skigebietsausbau keine Zukunft». Man könne sich vorstellen bis vor Bundesgericht zu ziehen in dieser Sache.

Damit ist klar, auch wenn es gegen das Baugesuch für das Ressort kaum Opposition gegeben hat, wird der Skigebeitausbau die viel grössere Hürde für die Promotoren werden.

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