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Anspruchsvolles Sonderjagd-Ziel des Kantons
Aus Regionaljournal Graubünden vom 24.10.2019.
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Sonderjagd 2019 Noch nie so viele Hirsche wie in diesem Jahr

Die Sonderjagd im Kanton Graubünden findet dieses Jahr vom 2. November bis am 18. Dezember statt. Mit 2316 Hirschen sollen so viele Hirsche geschossen werden wie noch nie. Dieser Rekord wird auch vom Bündner Jagdinspektor Adrian Arquint bestätigt. Er sagt aber: «Ich will eigentlich nicht von Rekord sprechen. Es ist einfach die höchste Zahl. Und Teil vom Abschlussplan, der erfüllt werden soll.» Dies sei wichtig für die Regulation des Hirschwildbestandes.

Grund für diese hohe Abschusszahl ist eine nur durchschnittliche Hirschstrecke während der Hochjagd im September. Ausserdem seien die Abschusszahlen auf dieses Jahr hin in einigen Regionen erhöht worden. Noch dazu hätten die ungünstigen Witterungsverhältnisse eine Rolle gespielt, sagt Arquint. So stellten Regenwetter mit Nebel oder warme Temperaturen, ohne nennenswerte Schneefälle, für die Hirschjagd im September eine grosse Herausforderung dar.

Ohne die Sonderjagd lässt sich dieses Ziel nicht erreichen.
Autor: Adrian ArquintJagdinspektor Kanton Graubünden

Das diesjährige Ziel sei im Kanton Graubünden 5560 Hirsche zu schiessen. «Das ist sehr anspruchsvoll», gibt Adrian Arquint zu. Man mache aber alles, um dieses Ziel zu erreichen. Für ihn ist aber auch klar: «Ohne die Sonderjagd lässt sich dieses Ziel und somit die angestrebte Regulation der Hirschbestände nicht erreichen.»

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Bruno Hochuli  (Bruno Hochuli)
    Die Jäger wollen das Wildfleisch lieber verkaufen oder eigen Verbrauch verarbeiten. Der Wolf würde ihnen ja einen Strich durch die Rechnung machen. So viele Tiere bei einer Nachjagt zu erlegen schadet den Tieren, welche von Wildfleisch leben müssen. So sind sie gezwungen in den Tälern Schafe zu reissen, was ja kein Bauer will. Hier funktioniert schon vieles nicht mehr, schade!
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  • Kommentar von Adi Berger  (Adi B.)
    Die Wölfe könnten mithelfen, den Hirschbestand zu vermindern wenn sie im Kanton Graubünden in einem Gebiet, das ein Naturpark Beverin sein will, nicht abgeschossen würden....
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