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Ein Verlust von bis zu sieben Millionen Franken
Aus Regionaljournal Graubünden vom 02.09.2020.
abspielen. Laufzeit 03:45 Minuten.
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Sportevents unter Auflagen Ohne Unterstützung ist der HC Davos «ernsthaft gefährdet»

Eishockey-Stadien dürfen ab Oktober zu zwei Dritteln gefüllt werden. Den HC Davos plagen deswegen Existenzängste.

Der Bundesrat informierte am Mittwoch über die neusten Änderungen bei den Corona-Massnahmen. Ab Oktober sollen Veranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmenden wieder möglich sein. Somit können auch Sportveranstaltungen in Fussball- und Eishockeystadien wieder vor grösserem Publikum durchgeführt werden. In den Stadien dürfen jedoch nur zwei Drittel der Plätze besetzt werden und es sind nur Sitzplätze zugelassen.

HCD rechnet trotzdem mit erheblichen Verlusten

Der Präsident des HC Davos, Gaudenz Domenig, ist zwar erleichtert, dass die Stadien nicht nur zur Hälfte besetzt werden dürfen, er rechnet jedoch nach wie vor mit erheblichen Verlusten für den Club: «Es ist nicht die absolute Katastrophe, aber wir sprechen immer noch von einem Verlust von bis zu sieben Millionen Franken.»

Gaudenz Domenig
Legende: HCD-Präsident Gaudenz Domenig schaut besorgt in die Zukunft. Keystone

Es sei ausserdem noch nicht absehbar, ob die Leute überhaupt an die Spiele kommen werden, so Domenig. Er gehe davon aus, dass der Club so oder so auf die Hilfe der öffentlichen Hand angewiesen sein wird. Sollte der Club keine Unterstützung erhalten, sei er in seiner Existenz «sehr ernsthaft gefährdet.»

Spengler Cup steht auf der Kippe

Hätte das Eisstadion Davos nur zur Hälfte besetzt werden dürfen, wäre klar gewesen, dass der diesjährige Spengler Cup nicht stattfinden kann. «Wir wussten, dass es mit 2500 Personen finanziell nicht machbar gewesen wäre», sagt Domenig.

Nun muss die Situation neu beurteilt werden. Aber auch wenn die Plätze zu zwei Dritteln besetzt werden können, dürfte es eng werden. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Spengler Cup abgesagt werden muss, sei gross, sagt Domenig.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Robi Hug  (Robi Hug)
    Davos hat normal eh nur ein Zuschauerschnitt von ca 3500, wo liegt da der Verlust....Domenig gehts nur um den Spenglercup mit dem die ganze Saison queer subventioniert wird, der droht nun wegzufallen! Willkommen in der Realität, alle anderen Clubs hatten diesen goldenen Fallschirm noch nie...,!
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    1. Antwort von Samuel Nogler  (semi-arid)
      In die Statistik reinschauen würde helfen. Davos hatte sogar in der "Gurkensaison" 2018/19 ein Zuschauerschnitt von über 4200 bei Heimspielen exklusive Spengler Cup.
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  • Kommentar von Christian Seisenbacher  (Christian Seisenbacher)
    Bei den Spielergehältern bis zu 50% sparen. Bei allen Sportarten die überbezahlt sind. Weltweit würden da Milliarden gespart.
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  • Kommentar von Stefan Gisler  (Stefan Gisler)
    Der hcd hat Gesamtaufwand und Ertrag von ca 26 Mio inkl. Spenglercup. Gewinn war jeweils etwas vorhanden. Der HCD kann ohne Spenglercup nicht überleben,macht das auch auf Kosten der anderen Clubs seit Jahren die in der Zeit ausverkaufte Stadien hätten. Für den HCD ein Klumpenrisiko das nun eintrifft, hat über den Verhältnissen, dank Spenglercup gelebt und keine Alternative. Die 7 Mil sind wohl sehr übertrieben und gejammer von Domenig will die öffentliche Hand zur Kasse bitten, schwach.
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    1. Antwort von Samuel Nogler  (semi-arid)
      Davos hatte vor langer Zeit die Idee dieses hervorragende Turnier ins Leben zu rufen und es ist der wohl beste Freundschaftsturnier der Welt. Die anderen Klubs profitierten finanziell vom Spengler Cup ohne daran teilzunehmen. Zudem füllt der HCD in der Fremde die Hallen, ohne dafür etwas zu erhalten und hat im Gegensatz zu anderen Vereinen keinen Mätzen der viel Geld reinblättert und keine grosse Stadt mit vielen potenziellen Zuschauern. Es ist nichts als Recht, dass der HCD davon leben darf.
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