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Legende: Audio SVP will angreifen - ohne Rücksicht auf bisherige FDP- und CVP-Ständerate. abspielen. Laufzeit 01:42 Minuten.
Aus Regionaljournal Graubünden vom 13.01.2019.
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Ständeratswahlen Graubünden SVP greift bürgerliche Ständeratssitze an

Die SVP Graubünden will in den Ständerat. Nationalrat Brand überlegt sich eine Kandidatur, auch Magdalena Martullo ist im Gespräch.

«Auf die bürgerlichen Parteien wird jetzt keine Rücksicht mehr genommen», sagt Parteipräsident Heinz Brand auf Anfrage des Regionaljournals von Radio SRF. Die SVP sei deshalb hinter den Kulissen intensiv daran, eine eigene Ständeratskandidatur aufzubauen.

Es gehe nicht an, dass die beiden wieder kandidierenden Ständeräte Stefan Engler (CVP) und Martin Schmid (FDP) diesen Herbst einfach wieder kampflos nach Bern ins Stöckli spazieren können, sagt Brand.

Martullo und Brand

Als Ständeratskandidatin kann sich der Bündner SVP-Präsident durchaus Magdalena Martullo vorstellen. Dafür aber müsste sie ihren Wohnsitz von Zürich nach Graubünden verlegen. Etwas, was für Brand «nicht ausgeschlossen» ist.

Auch Heinz Brand selber hat in Sachen Ständeratskandidatur seine Haltung völlig geändert. Bisher hat der Nationalrat eine eigene Kandidatur kategorisch ausgeschlossen. Jetzt aber sagt er im Regionaljournal: «Angesichts der Ausgangslage ist dies nicht mehr der Fall.»

Entscheid fällt bald

Die SVP Graubünden will bereits in den nächsten Wochen über eine Ständeratskandidatur definitiv entscheiden. Brand sagt, dass im Moment auch mit anderen valablen Kandidaten Gespräche geführt würden.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Thomas F. Koch  (dopp.ex)
    Der Ständerat ist doch die Kantonsvertretung. Wie soll eine "schnell" Zugezogene den Kanton und seine Gepflogenheiten vertreten können? 100% Parteipolitik wird im Nationalrat gemacht. Im Ständerat wird erwartet, dass beide Vertreter zusammenarbeiten und eben den Kanton vertreten. Will die SVP, die doch so die Traditionen hochhält, genau diesen Umstand verändern und US-Senats Verhältnisse schaffen, wo die Partei über den Staats Interessen stehen?
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  • Kommentar von Rolf Bolliger  (jolanda)
    Eine doch eher merkwürdige Aussage des Bündner Parteipräsidenten: "Es werde jetzt keine Rücksicht mehr auf die bürgerlichen Parteien genommen" (Zitat von Heinz Brand)! Bis jetzt war ich fest überzeugt, dass die wählerstärkste Partei auch eine "bürgerliche Partei" im Land ist! Ja, leider scheint es so: Natürlich hassen die anderen "Bürgerlichen" die SVP wie der Teufel das Weihwasser und stimmen in den meisten Fällen immer gegen Anträge und Vorschläge der SVP! Das freut die SVP-Phobien-Geplagten!
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  • Kommentar von Alex Moser  (AM)
    MMB wird wohl kaum Chancen haben - Heinz Brand hibgegen sehr wohl!
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