Zum Inhalt springen

Graubünden Stimmzettel-Chaos in St. Martin

Schon wieder eine Panne in der Bündner Kleinstgemeinde St. Martin. Alle Nein-Stimmen zur Masseneinwanderungs-Initiative gingen unter. Die Bürger von St. Martin haben nicht mit 100, sondern mit 62 Prozent ja gesagt.

Legende: Video «Stimmen zählen in St. Martin» abspielen. Laufzeit 2:00 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 11.02.2014.

Acht Ja-Stimmen, keine Nein-Stimme: Am Sonntag hiess es, St. Martin habe die SVP-Initiative gegen die Masseneinwanderung zu 100 Prozent angenommen.

Das ist aber offenbar falsch. Die fünf abgegebenen Nein-Stimmen gingen bei der Übermittlung verloren. Walter Frizzoni von der Standeskanzlei Graubünden bestätigte ensprechende Informationen des Rätoromanischen Radio und Fernsehens. Die Standeskanzlei hat die Stimmzettel in der Zwischenzeit noch einmal kontrolliert und den Fehler bemerkt.

So ein Fehler könne passieren, meinte Walter Frizzoni gegenüber dem «Regionaljournal Graubünden» von Radio SRF. Es habe sich definitiv nicht um Absicht gehandelt, so Frizzoni.

12 Kommentare

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Hans Imhof, Bern
    Diese Abstimmung muss wiederholt werden! Oder besser für ungültig erklärt werden! Das ist ein Skandal!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von M. Keller, Thurgau
      Im Prinzip haben Sie recht! JEDOCH die Unterschriftensammlung zu den Referenden gegen die Steuerabkommen D, GB und AT wurde - trotz offensichtlichem Skandal (bewusst zurückgehaltenen Beglaubigungen) - nicht verlängert. WENN jetzt hier erneut abgestimmt wird (aus legitimen Gründen) müssen auch Neuwahlen her; weil künftig alles so gedreht und gewendet werden könnte, wie es gerade passt. Und das wäre antidemokratisch. Wir ALLE bezahlen gerade die Zeche für die letzten volksfremden Regierungsjahre.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Marlies Artho, Schmerikon
      H.Imhof ja genau vielleicht hätten wir noch ein höheren JA Anteil als jetzt, da viele die nein gestimmt haben es jetzt bereuen, nach dieser Reaktion seitens der EU. Die ja uns wirklich aufs gröbste Beleidigt hat. So hat diese EU gezeigt wie viel wir in der EU zu sagen hätten. Soviel ich gehört habe möchte P.Rechtsteiner die Abstimmung für ungültig erklären, aber diese Äusserung kam bevor jetzt dieses Resultat bekannt wurde. Was ist jetzt glaubwürdig.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    3. Antwort von M. Keller, Thurgau
      Frau Artho - ich empfehle diesbezüglich das "Abstimmungsstudio" vom 9.2. 14:00 - Paul Rechtsteiner im Gespräch zur Initiative. Ich finde was er dort sagte sehr ...irritierend; denn er war ja schliesslich einer der MEI-Gegner... Aber ja, wenn man erneut abstimmt, dürfte das Ergebnis klarer ausfallen. Jedoch - zu viele wechseln die Fronten; die Drohung wirkt auf beide Seiten (die einen geben nach, die anderen erkennen was los ist)... Äbe - die MEI hat gezeigt wo's in der CH falsch läuft...
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von M. Keller, Thurgau
    Na immerhin dürften sich nun die Meinungseinschätzungen von C. Longchamps erledigt haben, denn der hat ja am Abstimmungssonntag St. Martin als Paradebeispiel bezeichnet, wegen den 100% - und sonst noch die Kristalkugel sprechen lassen... Hat alles Vor- und Nachteile. Aber solche "Verzähl-Fehler" dürfen nicht sein. Dafür gibts Urnen-Suppleanten; wenn die nicht zählen können, sollte man sie ersetzen - wie jene, die validierte Unterschriftsbogen zwei Tage vor Sammelfristende per B-Post retournieren
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Jeannette Kaltenbach, 8595 Altnau
    Herr Kluge, auf Ihren Kommentar können wir verzichten!!! Wer zuletzt lacht, lacht am besten!!! Ihrem Namen machen Sie keine Ehre!!!!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen